Der Karneval soll fett sein

Obwohl das in der täglichen Kulinarik eher unerwünscht ist, so können Sie zum Karneval Ihrem Herzen Luft machen und einem fetten Laster frönen. Früher galt es, dass zum Karneval, der damals von der Lichtmess bis hin zu Karnevalsdienstag dauerte, die Reste des Schlachtfests verzehrt wurden, danach folgte jedoch die Fastenzeit, die bis zu Ostern andauerte. Statt Hunger herrscht heutzutage Hülle und Fülle, deshalb gelangten fette Speise auf den Tisch, vor allem Fleisch und gebratene oder frittierte Speisen. Unter diesen sind die Krapfen am bekanntesten, denn ohne diese kann man sich die Karnevalszeit kaum vorstellen. In den letzten Jahren findet man zwar weniger fette Variationen der Karnevalsgerichte, darunter sogar glutenfreie und vegane. Dennoch halten die richtigen Feinschmecker noch immer die Regel ein, dass einem zum Karneval „das Fett aus dem Mund tröpfeln sollte“.

Süße Karnevalsfreude

Unter den Speisen, die die Karnevalszeit am meisten prägen, ist auch Siedegebäck. Wenn Sie in der Karnevalswoche durch die slowenischen Orte schlendern, riechen Sie bestimmt auch frische Krapfen. Das typische Siedegebäck aus Hefeteig wurde eigentlich schon zum Karnevalssymbol in Slowenien. Ursprünglich waren Krapfen ohne Marmeladenfüllung, heute trifft man auf sehr unterschiedliche Füllungen. Früher wurden sie im Schweinefett gesiedet, heute verwendet man Öl. Neben den Krapfen können Sie sich Gaumenfreude auch mit anderen frittierten Leckereien bereiten, wie etwa mit Schneebällen aus Mürbe- oder Hefeteig, Buchteln, Mäuschen und anderen lokalen Karnevalsleckereien. 

Auch in Ihrer Küche soll es nach Karneval duften

Füllen Sie Ihr Zuhause mit dem Karnevalsduft. Versuchen Sie Krapfen selbst zuzubereiten! Wenn Sie das Rezept zu kompliziert finden, können Sie sich für Plan B entscheiden und Mäuschen frittieren. Natürlich werden Ihre Nächsten bestimmt nichts einzuwenden haben, wenn Sie sogar beides zubereiten.

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»Verzehr« des Wintervorrats

In den Zeiten, als es noch keine Kühlschränke und Tiefkühltruhen hab, musste man bis Frühling alle Winterlebensmittel aufessen, die nicht geräuchert, gesalzen oder anderswie „konserviert“ waren. Zu Karneval gelangen auf den Tisch also die Schlachtfestleckereien (mittel und lang haltbare Produkte aus Schweinefleisch), die im Dezember zubereitet wurden – wie etwa Brat- und Blutwürste. Regional werden diese überall vollkommen anders zubereitet. Meistens gelangen sie auf den Teller zusammen mit Sauerkraut oder sauren Rüben. Allerhand Würste wurden einst auch an Karnevalsfiguren verschenkt, die Bauernhäuser besuchten. Unter den Fleischgerichten gelangten auf den Karnevalstisch auch Hachsen, Speck und Schweinsköpfe.

 

Am häufigsten waren die Speisen mit Grieben abgeschmälzt. Daraus wird auch die Füllung für die Griebenpotitze (manchmal auch Speckpotitze genannt) zubereitet, die noch warm besonders schmackhaft ist und früher zu den beliebtesten Karnevalsgerichten zählte. Die Hausfrauen mussten aufpassen, dass keine Lebensmittel weggeworfen wurde, deshalb kamen auf den Karnevalstisch auch Wurstsuppe, d. h. eine besondere Suppenart, zubereitet aus aufgeplatzten Blutwürsten, sowie die sog. trockene Suppe oder Selchsuppe, zubereitet aus geräuchertem Fleisch. 

Nach dem Karneval kommt die Fastenzeit

Am Aschermittwoch fängt die Fastenzeit an, die 40 Tage lang bis zu Ostern dauert. Zu dieser Zeit gab es früher kein Fleisch auf dem Menü, der Zweck der Fastenzeit war eine Art altertümlicher Entschlackung bzw. Reinigung des Körpers. Wenn zum Karneval gilt, dass auch fettes Essen auf dem Tisch willkommen geheißen wird, ist es zu Fastenzeit gerade umgekehrt – da soll es überwiegend fleischfreie Gerichte geben. Wenn schon abgeschmälzt, dann nur mit Öl und Butter. Auf dem Fastenmenü gab es meistens Gemüseeintöpfe, Milchspeisen, Speisen mit Sauerkraut und Bohnen, Sterz und sonstige Mehlspeise, Brei, Kartoffeln und in Istrien auch Stockfisch mit Polenta. Als Fastengebäck wurden Brezeln, die geflochtenen salzigen Leckerbissen zubereitet. Die typischste Fastenspeise heißt Halleluja, das ist eine Speise aus getrockneten und leicht geräucherten Rübenschalen.

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