Naturparks Sloweniens

Neben dem Nationalpark Triglav hat Slowenien noch 3 Regionalparks und 45 Landschaftsparks, die das wertvolle Naturerbe schützen.

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Idrija mit dem Quecksilbererbe

Idrija ist – zusammen mit dem spanischen Almadén – Bewahrerin des weltbedeutenden Quecksilbererbes. Der aus dem Jahre 1500 stammende Antoni-Stollen zählt zu den ältesten Bergwerkseingängen Europas. Er kann besichtigt werden und bietet einen interessanten Einblick in die alten Abbaumethoden. Vielleicht läuft Ihnen ja sogar der Bergmandl über den Weg! Mit dem Bergbauerbe und dem Leben der einstigen Bergbaufamilien sind auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten Idrijas verbunden: vom überraschenden technischen Erbe, das im Museum der Burg Gewerkenegg aufbewahrt wird bis hin zur Tradition der Spitzenklöppelei.

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Die Pfahlbauer von Ljubljana und das älteste Rad der Welt

Slowenien ist eines der Länder, welche die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen bewahren. Im Moor von Ljubljana (slow. Ljubljansko barje) wurde neben 9 Pfahlbauten auch ein 5200 Jahre altes Rad mit Achse gefunden, das als ältestes Holzrad der Welt gilt. Die Pfahlbaufunde sind in mehreren Museen ausgestellt. Im Landschaftspark Ljubljansko Barje kann man die natürlichen Besonderheiten des südlich von Ljubljana gelegenen Moorgebietes entdecken.

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Beobachten Sie die Vögel

Im Moor von Ljubljana nisten um die 100 Vogelarten, darunter auch zahlreiche seltene und bedrohte Arten. Die meisten von ihnen kann man im Reservat Iški morost beobachten, wo auch ein Lehrpfad angelegt ist.

Passionsspiel von Škofja Loka

Der älteste dramatische Text im Gebiet des heutigen Sloweniens wird bereits seit der Barockzeit regelmäßig in den Straßen und Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns von Škofja Loka inszeniert. Die reichen Kostüme, die eindrucksvolle Szenographie und die umfangreiche, mehr als 900-köpfige lokale schauspielerische Besetzung locken jedes Mal unzählige Besucher nach Škofja Loka. Es handelt sich um eine einzigartige historische Inszenierung, die aufgrund ihrer Komplexität nur alle sechs Jahre auf dem Programm steht. Die nächste findet im Jahre 2021 statt. Das Passionsspiel von Škofja Loka steht auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO.

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Weitere UNESCO-Welterbekandidaten Sloweniens

Mit fünf eingetragenen UNESCO-Welterbestätten zählt Slowenien in Anbetracht seiner Bevölkerungszahl zu den reichsten Hütern des Erbes der Menschheit. Auf den Vorschlagslisten zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste, die alle Kandidaten durchlaufen müssen, stehen noch einige andere Besonderheiten Sloweniens.

Partisanenlazarett Franja

In der verborgenen, schwer zugänglichen Schlucht eines Baches war während des Zweiten Weltkriegs das Partisanenlazarett Franja tätig. In seinen Baracken wurden über einen Zeitraum von anderthalb Jahren um die 600 Verwundete versorgt. Das herausragende Humanitätssymbol und einzigartige Beispiel für die Behandlung von Menschen unter ungewöhnlichen Umständen trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel und wartet auf seine Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO. Zu den rekonstruierten Baracken des Lazaretts mit kriegszeitlicher Ausrüstung führt ein gepflegter Pfad durch eine malerische Schlucht.

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Plečniks Ljubljana

Der architektonische Nachlass Jože Plečniks, der mit seiner originären Herangehensweise – sowohl beim Entwerfen von Objekten als auch bei der Städteplanung – das Stadtbild Ljubljanas unverkennbar geprägt hat, steht zusammen mit einigen seiner besten Prager Schöpfungen auf der Vorschlagsliste zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste. Den besten Einblick in die einzigartige Architektur Plečniks verschaffen Sie sich bei einem Bummel durch die slowenische Hauptstadt. Entdecken Sie Plečniks Ljubljana – von den Markthallen bis zur Bibliothek, von den Drei Brücken bis zur Kirche im Moor von Ljubljana!

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Weg des Friedens

Das Soča-Tal war während des Ersten Weltkriegs Schauplatz zahlreicher Schlachten. Heute lockt es mit einer idyllischen Bergwelt und zahlreichen Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung. Der Weg des Friedens von den Alpen bis zur Adria dient nicht nur der Erinnerung an den Krieg und als Mahnung zum Frieden, sondern auch dem Entdecken der wunderschönen Landschaft an der smaragdgrünen Soča. Besichtigen Sie Kavernen, Schützengraben, Kriegsfriedhöfe, Beinhäuser und Freilichtmuseen. Wegen seiner Mission steht der Weg des Friedens auf der Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe.

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Das Karstplateau Fužinske planine in Bohinj

Über den Bohinjer Dörfern Studor und Stara Fužina erhebt sich die Karsthochebene Fužinske planine, die zum Schutzgebiet des Nationalparks Triglav gehört. Obgleich sie nach der alten Eisengewinnung in diesem Gebiet benannt ist, spielte sie auch bei einer anderen wichtigen Tätigkeit der Einheimischen eine Schlüsselrolle – der Sennerei. Die Bergwiesen auf rund 1000 Metern Meereshöhe bieten im Sommer hervorragende Weideflächen. Auch die idyllischen Hirtenhütten, genannt „Stani“, tragen zum Zauber der Weidealmen bei. Aus den kleinen Käsereien stammt der unverkennbare Geschmack des Bohinjer Käses, darunter auch der besonders pikante Mohant. Nach Abschluss der Weidesaison, wenn das Vieh ins Tal zurückgetrieben wird, geht es wahrlich lustig zu. Davon können Sie sich Mitte September beim traditionellen Kuhball überzeugen und parallel dazu beim Käse- und Weinfestival den unverkennbaren Geschmack von echtem Bohinjer Käse in Kombination mit einem guten heimischen Tropfen genießen.

Der Mutterkarst

Früher war der Karst als kahle, steinige, lebensunfreundliche und vom Bora-Wind beherrschte Landschaft im Bewusstsein der Menschen verankert. Auch der Begriff „Karst“ stammt von dem indoeuropäischen Wort für Stein ab. Heute zeigt sich der Karst in einer anderen Gestalt, durchzogen von Wäldern, Dörfern und Weinbergen. Eine noch interessantere Geschichte birgt der Karst unter seiner Oberfläche. Die Karst-Unterwelt ist nämlich von wunderschönen Karsthöhlen durchsetzt, wo die Schwindebäche unglaubliche natürliche Skulpturen geschaffen haben. Die slowenische Bezeichnung „Kras“ hat sich dank den Wissenschaftlern, die gerade in Slowenien begonnen haben, sich genauer mit den Karstphänomenen zu beschäftigen, weltweit ausgebreitet. Dies gilt auch für die Kunde von zahlreichen lokalen Gaumenfreuden, die das Ergebnis der fruchtbaren Karsterde, der Bora und der fleißigen Hände der Einheimischen sind.

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UNESCO Global Geoparks in Slowenien

Vor einigen Jahren wurde im Rahmen der UNESCO ein europäisches und internationales Geopark-Netzwerk gegründet. Dabei handelt es sich um Gebiete mit einzigartigen geologischen Eigenschaften, in denen besonderes Augenmerk auf die Landschaft sowie die Bewahrung und Erforschung der geologischen Werte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gelegt wird. In Slowenien gibt es momentan zwei Geoparks, die aktiv in das europäische und internationale Geopark-Netzwerk eingebunden sind: den grenzüberschreitenden Geopark Karawanken und den Geopark Idrija.

Geopark Karawanken

Der Geopark Karawanken umfasst das Gebiet zwischen Mežica und dem Berg Peca (dt. Petzen) und reicht weiter bis nach Österreich. Er rühmt sich einzigartiger Pflanzen und wundervoller, zum Teil äußerst seltener Mineralien. Einige davon wurden einst unter der Petzen und dem Hochobir abgebaut und als natürliche Rohstoffe genutzt; heute kann man sie im Museum bewundern. Im ehemaligen Bergwerk in Mežica warten unvergessliche Erlebnisse auf Sie. Unter anderem können Sie die Unterwelt der Petzen per Rad oder per Kajak erkunden. Unter dem Hochobir haben mächtige Naturgewalten auch einige wunderschöne Tropfsteinhöhlen geschaffen.

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Geopark Idrija

Der Geopark Idrija erstreckt sich auf dem Gebiet der gleichnamigen Gemeinde. Die reiche geologische Zusammensetzung des hiesigen Bodens war die Grundlage für die Entwicklung des Bergwerks von Idrija, das einst als zweitgrößtes Quecksilberbergwerk der Welt gegolten hat. Heute dienen das Bergwerk und die dazugehörige Infrastruktur touristischen Zwecken.  Naturjuwele, die es zu besuchen gilt, sind der See Divje jezero und der Landschaftspark Zgornja Idrijca.  Die höherliegenden Teile des Geoparks bieten hervorragende Möglichkeiten für Sport und Freizeit. Im Sommer kommen Radfahrer und Wanderer auf ihre Kosten, während im Winter die Hochebenen von Vojsko und Črni vrh zum Skilaufen einladen. Stärken Sie sich mit Idrijski žlikrofi (regionale maultaschenähnliche Spezialität) und lassen Sie sich von den kunstvoll geklöppelten Idrija-Spitzen verzaubern.

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