Auf den Spuren von modernen Meisterwerken der Architektur

Das Bild von slowenischen Orten wurde von verschiedenen Zeitaltern geprägt, sogar von sehr alten Epochen wie der Antike. In der Geschichte der Neuzeit fallen vor allem auf Max Fabiani, ein persönlicher Berater des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand und Mitarbeiter von Otto Wagner, und Jože Plečnik, der in Wien, Prag und Ljubljana tätig war. Sie sind eingeladen, einen Spaziergang unter den Meisterwerken der großen slowenischen Architekten und sehenswerten modernen architektonischen Meisterstücken zu machen.

Die großen Namen der slowenischen Architektur

Lernen Sie die berühmtesten Personen der slowenischen Architekturgeschichte kennen, die nicht nur die slowenischen Städte, sondern auch einige europäische Städte prägten.

Jože Plečnik

Jože Plečnik

Der bedeutendste slowenische Architekt mit seinem ganz eigenen und unverwechselbaren auf dem Klassizismus beruhendem Stil, der zahlreiche Meisterwerke vollbrachte, die meisten davon in Ljubljana. Außerhalb Sloweniens schuf er unter anderem in Wien die erste Stahlbetonkirche in Europa, während er in Prag eine umfangreiche Sanierung der Prager Burg durchführte.

 

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Max Fabiani

Max Fabiani

Einer der Genies der slowenischen Architektur war auch ein persönlicher Berater des Thronfolgers Franz Ferdinand. Als Architekt in Ljubljana konzipierte er unter anderem den Prešeren-Platz. Zu seinen romantischsten Werken zählt die Sanierung der malerischen Kleinstadt Štanjel, deren Burg und Villa Ferrari und die Anlegung des Ferrari-Gartens.

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Edvard Ravnikar

Edvard Ravnikar

Er gilt als der zentrale slowenische Architekt des 20. Jahrhunderts. Zu seinem Opus zählen unter anderem der Platz der Republik in Ljubljana und das Kultur- und Kongresszentrum Cankarjev dom, der Bauplan für die Moderne Galerie und die urbanistische Konzeption für die neu entstandene Stadt Nova Gorica.  

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Architektonische Meisterwerke ihrer Zeit

Zur Zeit ihrer Entstehung waren einige slowenische Gebäude einzigartig nicht nur auf slowenischer, sondern auch auf globaler Ebene. Obwohl sie in der Gegenwart nicht so viel Staub aufwirbeln wie damals, locken sie die Besucher noch immer mit ihren Geschichten und Inhalt an.

Wolkenkratzer

Eine der höchsten Architekturikonen und Symbol des Fortschritts in der slowenischen Hauptstadt wurde im Jahr 1933 erbaut. Mit 70 Metern war es lange Zeit das höchste Gebäude in Mitteleuropa. Der Architekt Vladimir Šubic sorgte für solche technischen Innovationen, Wohnstandards und Inhaltsideen, dass der Wolkenkratzer (slow. Nebotičnik) auch als eines der größten Architekturerfolge in Europa und in den USA galt. Fahren Sie zu den letzten Etagen hinauf und besuchen Sie das Restaurant, die Bar und die Terrasse, wo Sie ein unvergesslicher Blick über ganz Ljubljana mit Umgebung erwartet.

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Jugendstil in Ljubljana

Entdecken Sie die slowenische Schatzkammer der Gebäude im Stil des sogenannten Art nouveau aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die meisten Gebäude stehen im Stadtzentrum, in der Nähe der Drei Brücken und des Prešeren-Platzes. Dort begeistert das schmale, bemalte Hauptmann-Haus und das noble Urbanc-Haus, welches das erste Kaufhaus in Ljubljana war. Bei einem Spaziergang entlang der Straße Miklošičeva ulica kann man noch andere Schmuckstücke entdecken, wie beispielsweise das Grand Hotel Union und das Gebäude der Genossenschaftsbank mit der Hausnummer 8. Letzteres ist ein außergewöhnliches Beispiel der slowenischen Antwort auf den späten Jugendstil und das Werk von Ivan und Helena Vurnik. Bei der Suche nach Architekturschätzen sollten Sie auf keinen Fall die einzigartige Drachenbrücke auslassen, die mit der Jahreszahl 1901 den Beginn eines neuen, außergewöhnlich ästhetischen Stils darstellt. 

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Velenje – sozialistisches „Wunder“

Obwohl das heutige Stadtgebiet von Velenje bereits im 13. Jahrhundert erwähnt wurde, begann der eigentliche Aufschwung der Stadt in den 1950er Jahren. Mit dem Aufschwung der Kohlenindustrie im Tal Šaleška dolina nach dem Zweiten Weltkrieg entstand durch die Arbeiteraktionen eine moderne Stadt, die der ehemalige jugoslawische Staatspräsident Tito als „sozialistisches Wunder“ bezeichnete. Velenje ist heute die fünftgrößte Stadt Sloweniens mit modernen architektonischen Meisterwerken, die das ursprüngliche städtebauliche Konzept ergänzen.

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Nova Gorica – die Stadt der Jugend

Zu den jüngsten slowenischen Städten zählt auch Nova Gorica. Sie entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als neues Zentrum am Knotenpunkt der Regionen Goriška und Posočje und des Vipava-Tals. Eine wichtige Rolle bei der Entstehung der neuen Stadt spielte der Architekt Edvard Ravnikar, der das städtebauliche Konzept entwarf. Die Ideen Ravnikars änderten sich zwar während der schnellen Erweiterung der Stadt, bei der Jugendbrigaden aus ganz Jugoslawien teilnahmen, obwohl die Elemente des ursprünglichen Konzepts immer noch zu erkennen sind.

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Entdecken Sie die Besonderheiten der modernen Architektur

Die Architektur der letzten Jahrzehnte in Slowenien wurde von den Architektenbüros der jüngeren Generation und von den einzelnen Gebäuden gekennzeichnet, die mit ihren Form Aufmerksamkeit erregen. Entdecken Sie einige interessante moderne Gebäude, die Sie nicht nur mit ihren inneren Räumlichkeiten ansprechen werden, sondern auch mit ihrem Erscheinungsbild.

Offene Häuser Sloweniens

Die Höhepunkte der slowenischen modernen Architektur können Sie auch virtuell erforschen. Die reiche Online-Bibliothek mit attraktiven Fotos stellt etwa 400 Objekte vor, bei denen ein besonderer Schwerpunkt auf nachhaltiger Bauweise besteht. Die Offenen Häuser, die Teil des internationalen Netzwerkes Open House Worldwide sind, veranstalten das Festival OHS. In dessen Rahmen werden persönliche Erfahrungen mit Bauunternehmen und Nutzern in ausgewählten hundert Objekten in ganz Slowenien ermöglicht. Wenn Sie individuelle Führungen durch die slowenische Architektur wünschen, können Sie sich an das Netzwerk wenden. 

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Museum für Architektur und Design MAO

Über 100.000 verschiedene Objekte werden im Museum für Architektur, Städtebau, Industrie- und Grafikdesign aufbewahrt. Die Sammlung umfasst etwa tausend angesehene Schöpfer Sloweniens aus dem 20. und 21. Jahrhundert, darunter finden sich auch Namen wie Ron Arad und Konstantin Grcic. Im Museum finden interessante Themenausstellungen statt. Beim Besuch des Museums sollten Sie auf keinen Fall den Shop mit den Produkten slowenischer Designer auslassen. Das Museum befindet sich im wunderschönen Renaissanceschloss Fužine, das von einer Parkanlage und dem Fluss Ljubljanica umgeben ist.

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