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Die Franziskanerkriche des Hl. Leonhard

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Novo mesto
Nach der Ansiedlung der Franziskanermönche in Novo mesto überreichte ihnen der Generalvikar von Oglej, Andrej, der Bischof von Fereritin am 31. Oktober 1469 die Kapelle des Hl. Leonhard. Die Franziskaner sollten die Kapelle niedergerissen und an ihrer Stelle eine neue Kirche gebaut haben, die der Bischof von Pićen, Pashazij 1487 oder 1487 der gesegnet haben soll. Die heutige Kirche besteht aus einem länglichem, engen und nach gotischer Art mit fünf Seiten eines Achteckes eingeschlossenem Presbyterium, sowie aus einem rechteckigen, fasst quadratischem Kirchenschiff. Im Jahre 1664 brannte die Kirche sammt Dach, Decke, Altären und Bänken ab. Der Domherr von Novo mesto und Schriftsteller Matija Kastelec (1620 ? 1688), der sich auch mit Architektur befasste, schuf damals den Plan für das Gewölbe, die Aussenansicht und den Kirchturm. Im Jahre 1866 wurde nach den Plänen des Italieners Pascolli die Hauptfassade der Kirche umgebaut. Diese Renovierung stellt ein gelungenes Werk im Sinne der Neugotik dar. Das Presbyterium wurde in den Jahren 1885 ? 1886 von Simon von Ogrin bemalt, und das Kirchenschiff im Jahre 1902 von Matija Koželj aus Kamnik. Für die Erarbeitung der Innenausstattung sorgten meisst die Franziskanerbrüder selbst, die im 18. Jahrhundert eine reguläre Bildschnitzerkunst-Werkstatt betrieben. Der Barockaltar aus Holz wurde im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen Steinaltar ausgewechselt. Der grosse Altar wurde 1885 von Steinhauer Feliks Toman aus Ljubljana aus weissem Marmor gemeiselt. Die beiden Seitenaltäre und die Pieta auf der Wand zwischen den Kapellen sind Werke des Malers Valentin Metzinger. Das Altarbild des Hl. Franziskus ist das Werk des Malers Andrej Herrlein aus Ljubljana und der Hl. Anton von Franziskanerbruder Ladislav Pintar. Die gotischen Fenster aus buntem Glas reichen in die Anfänge des 20. Jahrhunderts, ebenso wie die Holzkanzel.
Geschichtsquellen sprechen über eine grosse Anzahl von Grabsteinen in der Kirche, die vor allem den Adelsleuten gehörten, jedoch auch den bürgerlichen Familien und den Wohltätern des Klosters. Im Jahre 1867 wurden aus der Kirche vier Rennaissance-Adelsgrabsteine getragen. Als jedoch 1873 in der Kirche ein neuer Boden gelegt wurde, wurden alle Grabsteine entfernt, es blieb nur die Platte beim linken Seitenaltar über dem Grab des Domherren von Novo mesto Matija Kastelic mit einer langen lateinischen Aufschrift in Versen. In der Kapelle des Hl. Franziskus ist eine Grabplatte der Adelsfamilie Raab eingemauert, deren Mitglieder alle Wohltäter des Klosters waren. 


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Administrator : Zavod za turizem Novo mesto | ++386 7 393 92 63 | | last modified: 09.06.2014

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