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Eine Ausstellung in Dachau rückt Sloweniens impressionistische Meister ins Rampenlicht

Published: 15.12.2025

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Eine Ausstellung in Dachau rückt Sloweniens impressionistische Meister ins Rampenlicht

Die Gemäldegalerie Dachau zeigt slowenische Meister bis 12. April 2026. Besuchern präsentieren sich über vierzig herausragende Werke. Klar erkennbar: die enge Verbindung zwischen Slowenien und Dachau.

Erstmals wird der slowenische Impressionimus umfassend in Deutschland vorgestellt: Die Gemäldegalerie Dachau zeigt slowenische Meister bis 12. April 2026. Die Sonderausstellung »Paths of Impressionism – Slovenian Modernism and Dachau.« unterstreicht die engen Verbindungen zwischen Slowenien, Dachau und München. Besuchern präsentieren sich über vierzig ausgewählte Meisterwerke aus slowenischen und weiteren europäischen Sammlungen. Die Slowenische Tourismuszentrale ist ein wichtiger Partner des Projekts. Kuratiert wird die Ausstellung von der Nationalgalerie Slowenien und dem slowenischen Kulturzentrum SKICA Berlin.


An der feierlichen Eröffnung am 27. November nahmen zahlreiche hochrangige Gäste aus beiden Ländern teil, darunter die Leitung der Gemäldegalerie Dachau, Dr. Barbara Jaki (Direktorin der Nationalgalerie Sloweniens), Vertreter von SKICA Berlin, Festredner Dr. Aleš Musar sowie Delegationen bayerischer Politikerinnen und Politiker und slowenischer Partner.


Als offizieller Partner sorgte der Slowenische Tourismusverband für eine umfassende Präsentation Sloweniens – von der medialen Begleitung über die Markeninszenierung bis zur Einbindung slowenischer Kulturangebote im Eröffnungsprogramm. Medien wie die Süddeutsche Zeitung, der Münchner Merkur und die FAZ berichteten über das Ereignis. Slowenien präsentierte sich zudem als herausragendes Kultur- und Genussreiseziel: Eva Štravs Podlogar (Direktorin von Ragor) und Ema Pogačar (Inhaberin von Conditus) stellten die Region und die berühmte Bleder Cremeschnitte vor – die süße Ikone der Region Gorenjska.


Gorenjska stand im Fokus, da viele bedeutende slowenische Impressionisten aus dieser Region stammen und enge künstlerische Verbindungen nach Bayern hatten – insbesondere durch ihre Ausbildungs- und Schaffenszeit in München und Dachau. Die Ausstellung zeigt den Weg vom Realismus des späten 19. Jahrhunderts zum Modernismus und beleuchtet den kreativen Austausch zwischen slowenischen Künstlern und der Dachauer Künstlerkolonie. Ein eigenes Kapitel ist Zoran Mušič gewidmet, dessen Werk im europäischen Modernismus und in der Erinnerungskultur verankert wird.


Am Tag nach der Eröffnung stand ein weiterer kultureller Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch der Freisinger Denkmäler, der ältesten erhaltenen schriftlichen Zeugnisse in slowenischer Sprache (ca. 1000 n. Chr.). Dieses außergewöhnliche Kulturerbe unterstreicht die lange Geschichte slowenischer Schriftkultur und Identität. Damit wird die Ausstellung symbolisch ergänzt, indem es die Wurzeln der slowenischen Kultur mit ihrer modernen künstlerischen Ausdruckskraft verbindet.


Die Ausstellung schlägt eine kulturelle Brücke zwischen Bayern und Slowenien. Sie fällt in das gleiche Jahr, in dem das 50-jährige Jubiläum der Ständigen Gemeinsamen Kommission Bayern–Slowenien gefeiert wird. Besucher können hier den Impressionismus neu entdecken: als europäische, grenzüberschreitende Geschichte von Licht, Farbe, künstlerischem Austausch und gemeinsamen Kulturwegen. Gleichzeitig stärkt sie Sloweniens Profil als attraktives Ziel für Kulturerlebnisse – besonders in einem Jahr, in dem Kunst und Kultur im Mittelpunkt der nationalen Kommunikation stehen.

 

Auf dem Foto, von links nach rechts:
Florian Hartmann (Bürgermeister von Dachau), Dr. Laura Cohen (Leiterin der Gemäldegalerie Dachau), Dr. Barbara Jaki (Direktorin der Nationalgalerie Sloweniens), Dr. Aleš Musar (Ehemann der Präsidentin der Republik Slowenien), Dr. Nina Möllers (Direktorin der Dachauer Galerien und Museen), Barbara Koželj Podlogar (Generaldirektorin für Kreativität), Saša Šavel Burkart (Leiterin des Kulturzentrums SKICA Berlin), Rebeka Kumer Bizjak (Leiterin des Deutschlandbüros der Slowenischen Tourismuszentrale). In der zweiten Reihe: Bernhard Seidenath (Mitglied des Bayerischen Landtags) und Maša Šiftar (Generalkonsulin der Republik Slowenien in München).
 

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