Grüne Vorbilder

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Slowenien empfindet seinen grünen Naturreichtum keineswegs als eine Selbstverständlichkeit. In Zeiten des unausweichlichen Klimawandels konzentriert sich das Land wohlüberlegt auf Tourismusformen mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt. Der grüne, ökologische, nachhaltige und verantwortungsvolle Tourismus, den Slowenien entwickelt, umfasst alle Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung.
 
Eine solche Tourismusform erlebt in Slowenien konkrete Umsetzung. Erfahren Sie mehr über gute Beispiele aus der Praxis.
 

Herausragende europäische Reiseziele – EDEN


Am Projekt der EU-Kommission „European Destinations of Excellence“ – herausragendes europäisches Reiseziel – wirkt auch Slowenien mit. Ein Schlüsselmerkmal der auserwählten Destinationen ist deren Verpflichtung zu einer sozialen, kulturellen und umweltfreundlichen Nachhaltigkeit. Bisher erhielten diesen Titel zwei Destinationen in Slowenien:
 
- 2008Das Soča-Tal  (eng) – Die Besucher locken Abenteuer auf dem smaragdgrünen Fluss Soča, Wanderungen in die umliegenden Berge sowie auf den Wegen der Schlachten des Ersten Weltkrieges.
 
Finalisten in dem Jahr waren außerdem das Festival der Klöppelspitze aus Idrija und der Prešernov smenj (Prešeren-Markt) in Kranj.

- 2009Die Solčava-Region (eng) – Das Gebiet umfasst drei schöne Alpentäler: Logarska dolina, Robanov kot und Matkov kot. Die Bergbauern der Solčava-Region bieten schmackhafte Hausmannskost.
 
Finalisten in dem Jahr waren außerdem die Gebiete um Tolmin und Kobarid (Land der lebendigen Gewässer) sowie der Park Kozjansko.

- 2010Kolpa (eng).

- 2011 - Idrija

Die Euro-Blume


Die Euro-Blume ist das offizielle europäische Zeichen für umweltfreundliche Tourismusunterkünfte. Betriebe mit diesem Zeichen bemühen sich um eine geringere Luftverschmutzung, einen sparsameren Verbrauch von Energie und anderen natürlichen Ressourcen, eine geringere Verschmutzung der Umwelt und Umgebung (sie verzichten auf den Gebrauch von Pestiziden und Düngemittel), das angebotene Essen besteht aus Zutaten aus dem organischen Anbau.
 
Der erste Tourismusbetrieb mit diesem Zeichen in Slowenien ist die Therme Snovik.

Die Blaue Flagge


Das Programm der Blauen Flagge verlangt sowohl vom Betreiber als auch von den zuständigen Gemeinden eine systematische Vorgehensweise bei der Gewährleistung eines überaus hohen Standards der Schwimmbäder und Jachthäfen. Es handelt sich also um einen allmählichen Prozess ständiger Verbesserungen, mit denen man den Gästen unter Berücksichtigung der Umwelt nur das Beste anzubieten vermag.

2011 wurden 9 Blaue Flaggen verliehen, 7 an Schwimmbäder und 2 an Jachthäfen.

- NATÜRLICHE SCHWIMMBÄDER:

- Zentralstrand Okolje Portorož
- Schwimmbad Talaso Strunjan
- Schwimmbad Simonov zaliv
- Jugendkurort und Ferienort Debeli Rtič
- Schwimmbad Šobčev bajer
- Schlossbad, Infrastruktura Bled d.o.o.
- Schwimmbad Meduza

- JACHTHÄFEN:

- Marina Portorož
- Marina Porting Izola
 

Grüne Vorbilder


Gute Beispiele aus der Praxis eines umweltfreundlichen, grünen Handelns, grünen Energiesparens, einer grüner Werbung und innovativer grüner Tourismusleistungen bewertet auch die Slowenische Tourismuszentrale.
 
2009 wurden drei Finalisten ausgewählt:
 
- Adrenalinček – ÖKO-Camp Korita – Ein Campingplatz mit kleinen Öko-Hütten, der zu den sogenannten Open Air Hostels gehört.
- Bohinj Park ÖKO-Hotel – Der Titel eines Hotels mit Öko-Orientierung begründet sich durch den umweltfreundlichen Bau und die modernsten energiesparenden Technologien.
- Therme Snovik – Die Richtigkeit der Wahl bestätigen auch schon erhaltene Auszeichnungen im Bereich der Ökologie, wie etwa der Öko-Standard ISO 14001, die Euro-Blume, die Auszeichnung CIPRA und der Preis für das energieeffizienteste Unternehmen 2008.

Weitere gute Beispiele aus der Praxis


Über ein Drittel Sloweniens gehört zum europäischen Netz an Naturschutzgebieten Natura 2000. Der grüne Tourismus wird auch im einzigen Nationalpark Sloweniens, in den drei Regionalparks und den fast 45 Landschaftsparks umgesetzt. Unter Naturschutz stehen auch noch einige Dutzend kleinerer Gebiete, die zu Naturdenkmälern erklärt wurden.

Einen ganz besonderen Stellenwert in Slowenien hat die Imkerei, die zum Natur- und Kulturerbe gehört. Die Krainer Biene (Apis mellifera carnica) ist eine autochthone Bienenart in Slowenien und heutzutage die am zweithäufigsten verbreitete Bienenart auf der Welt. Slowenien ist bisher das einzige EU-Mitglied, in dem diese Bienenart unter Artenschutz steht.
 

Ihr Beitrag


In verschiedenen Teilen der Welt haben die Menschen unterschiedliche Ansichten über den grünen Tourismus. Wenn Sie meinen, dass Ihr slowenischer Gastgeber nicht genügend für den grünen Tourismus tut oder Sie einen besseren Vorschlag haben, teilen Sie ihm das mit. Er wird Ihnen für Ihren Rat dankbar sein. Mit Ihrem richtigen und bewussten Handeln sind auch Sie Teil des grünen Tourismus.
 
Die Wahl für grüne Reiseoptionen bedeutet Unterstützung für lokale Restaurants und Hotels, mit dem Erwerb von Produkten des Handwerksgewerbes, mit der Nutzung von Dienstleistungen lokaler Anbieter soll der lokalen Wirtschaft geholfen und sollen die negativen Einflüsse auf die Umwelt und die Gesellschaft so stark wie möglich verringert werden.

Bei Reisen durch Slowenien sollten Sie sich für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden, die Städte zu Fuß oder mit dem Rad besichtigen. Es ist bekannt, dass Autos viermal mehr CO2-Emissionen erzeugen als volle Reisebusse. Noch umweltfreundlicher sind Züge.

Entscheiden Sie sich für eine Unterbringung in Öko-Hotels, wo Sie lokale Spezialitäten aus biologisch angebauten Zutaten kosten können. Hilfreich ist auch, Licht oder Heizkörper nicht unnötigerweise zu verwenden.
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Slowenien

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