UNESCO-Sehenswürdigkeiten

Seite drucken In den Reiseplaner eingeben
Slowenien ist es gelungen bisher die Höhlen von Škocjan, die einen Teil des Weltnaturerbes darstellen, als Teil des Weltkulturerbes ferner das Quecksilberbergwerk Idrija und die urgeschichtlichen Pfahlbauten des Laibacher Moors in der UNESCO-Liste des Welterbes zu platzieren. Die Platzierung in der Prestige-Liste hilft nicht nur bei der Promotion der Sehenswürdigkeiten, sondern stellt auch die Verpflichtung dar, dass Slowenien diese zum Wohl der ganzen Menschheit erhält.




Höhlen von Škocjan

Die natürliche Perle der Karst-Unterwelt befindet sich schon seit dem Jahr 1986 in der UNESCO-Liste. Das mehrere Kilometer lange System an Wasserhöhlen, die mehrere Millionen Jahre vom Fluss Reka geformt wurden, umfasst verblüffende große Säle, unter welchen sich auch einer der größten in Europa befindet. Der Martel Saal ist 146 Meter hoch, 120 Meter breit und 300 Meter lang. Eine Ausnahmeerscheinung sind auch die natürlichen Brücken und natürlichen Fenster und die verschiedenen Tropfsteinformen. Für touristische Besichtigungen ist noch immer lediglich der kleinere Teil der Höhlen geöffnet, wobei in 2011 jedoch erneut der Teil der Höhlen geöffnet wurde, der bis zum Jahr 1965 besichtigt werden konnte, als der Weg von einer großen Überschwemmung zerstört wurde.



Urgeschichtliche Pfahlbauten um die Alpen herum

Die Pfahlbauten auf dem Gebiet des Laibacher Moors sind Teil der Sehenswürdigkeit, die 111 Pfahlbauten in sechs Ländern auf dem Alpengebiet umfasst, die zwischen den Jahren 5000 und 500 vor unserer Zeitrechnung errichtet wurden. Für diese ist charakteristisch, dass das Holz, aus welchem diese Behausungen waren, in einem außerordentlich guten Erhaltungszustand geblieben ist. Die Überreste der Behausungen, die auf den Pfählen am Rande des Laibacher Moors – dieses war in der angeführten Zeit noch ein See – gebaut wurden, sind heute übrigens nur in slowenischen Museen und tief unter der Erde zu sehen. Auf dem Laibacher Moor gelang es Archäologen, neben verschiedenen Pfahlbauerwerkzeugen und sogar erhaltenen Bekleidungsstücken, auch das bisher älteste Rad der Welt mit Achse zu finden. Es ist in etwa 5200 Jahre alt.



Quecksilbererbe. Almadén und Idrija

Das einstige Quecksilberbergwerk in Idrija wurde in 2012 zusammen mit dem Erzbergwerk Almadén in Zentralspanien in der UNESCO-Liste platziert. In Idrija wurde das Quecksilber seit 1490 bis Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts abgebaut. Im Antonius-Stollen des einst zweitgrößten Quecksilberbergwerks der Welt steht heute eine bildliche Darstellung der Arbeit und des Lebens zahlreicher Generationen von Bergarbeitern aus Idrija und ihrer Familien zur Verfügung.


Mehr
Landkarte

Slowenien

Buchen & Kaufen

Reservierung
Suchen:

Anreise:
Tag
Monat
Jahr

Nächte
Zimmer
Erwachs/Zmm.
Auf Google-Landkarten anzeigen
Erweiterte Suche
SUCHEN
X

Cookies

Die Webseite verwendet sog. Cookies zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Durch den Besuch und die Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit Cookies einverstanden.
Ich stimme zu
Einzelheiten nachlesen