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Der Fabianiweg

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Betreiber : Tic Štanjel

Straße: Štanjel 42b 6222 Štanjel
Telefon: ++386 5 769 00 56, ++386 41 383 986
E-Mail:
vodnik.kras-carso.com
 

DER FABIANIWEG

 

Max Fabiani war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Karstes – vor allem als Architekt, Raumplaner, Erfinder, Professor, Maler und Philosoph (Dichter). Er wurde 1865 in Kobdilj geboren, wo auch heute noch sein Geburtshaus steht. Lange Jahre war er Bürgermeister der damaligen Gemeinde Štanjel und als Architekt wirkte er nicht nur im Karst und in Triest, sondern auch in Gorizia (Görz), Ljubljana (Laibach), Rom, Palermo, Bielsko (Polen), Konopište (Tschechien) und vor allem in Wien.

 

Da er in einer Gegend geboren wurde, in der sich einst slowenische, deutsche und italienische Einflüsse kreuzten, selbst multikultureller Herkunft war und zudem noch alle drei Sprachen fließend sprach, war es ihm möglich, die besten Werte dieser drei Kulturen miteinander zu verbinden.  Dies gelang ihm trotz der (politisch) schwierigen Zeiten (italienischer Faschismus, I. und II. Weltkrieg), in denen er lebte. Er war sozusagen der Prototyp eines modernen Europäers. So wird er auch heute noch von all diesen Völkern verehrt und als einer der ihrigen betrachtet.

 

Die Gemeinde Komen hat sich deshalb in Zusammenarbeit mit den Ortschaften Kobdilj und Štanjel sowie der Max-Fabiani-Stiftung entschlossen, einen Rundweg einzurichten, der an Orten und Objekten, die mit Fabianis Leben verbunden sind, vorbeiführt, um damit den zahlreichen Besuchern Štanjels das Wirken und Leben Max Fabianis näher zu bringen. Mit finanzieller Unterstützung des europäischen Programms PHARE – PROGRAMM DER GRENZÜBERGREIFENDEN ZUSAMMENARBEIT SLOWENIEN/ITALIEN – FOND KLEINER PROJEKTE konnte somit im April 2001 der Fabianiweg auch offiziell eröffnet werden.

 

Der Fabianiweg setzt sich aus mehreren, miteinander verbundene Spazierwegen zusammen. Als Besucher kann man sich je nach Zeit, die einem zur Verfügung steht, selbst aussuchen, welche Wegabschnitte man kennen lernen will. Einen Teil des Weges, z. B. den Panoramarundweg und den Ferrarigarten kann man auch schon in lediglich 30 Minuten besichtigen. Für die Besichtigung des Weges vom Ferrarigarten bis zum oberen Kobdilj benötigt man mindestens 1 Stunde und wenn man bis zum unteren Kobdilj oder durch das trockene Karsttal, wo der österreichisch-ungarische Soldatenfriedhof liegt, spazieren gehen will, sollte man mindestens 11/2 Stunden veranschlagen. Allerdings kann man die Kultursehenswürdigkeiten und die schöne Natur, die einem durch den Fabianiweg erschlossen werden, erst dann so richtig genießen, wenn man sich dafür etwas mehr Zeit nimmt. Und vielleicht kann man dann eher verstehen, weshalb sich Max Fabiani entschloss nach vielen erfolgreichen Jahren, die er im Ausland verbrachte, wieder in seinen geliebten Karst zurückzukehren – nach Kobdilj und Štanjel ...

 Der Bürgermeister Fabiani ging sehr gerne spazieren: jeden Morgen zwischen den Jahren 1935 bis 1944 ging er zu Fuß von der Villa Max in Kobdilj bis zu seinem Büro im Schloss Štanjel. So schrieb er unter anderem auch folgendes nieder:

 

Wie wiedergeboren kehre ich von meinem täglichen Spaziergang zurück

An die Arbeit, das uns mit saurer Frucht ermüdet.

 

Und die Gedanken schweifen zu meinem Großvater,

 

der Wälder anpflanzte, zu den Tugenden meiner Mutter

 

und zu den Programmen meines Vaters;

 

und die Hartnäckigkeit wird zu einer größeren Freude

 

als andere Täuschungen und leere Verirrungen.

 

 

Führungen
individuell, geführt 

Bezahlung
Bargeld 

Administrator : Občina Komen - TIC Štanjel | ++386 5 769 00 56 | | last modified: 01.11.2006
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