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Auf den Spuren des Drachens – Legende über die Entstehung von Tržič

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Betreiber : Informationsbüro Tržič

Straße: Trg svobode 18 4290 Tržič
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E-Mail:
www.trzic.eu
Der Legende über die Entstehung von Tržič folgen wir auf unserem ganzen Weg – von Ljubelj/Loiblpass durch das Tal Šentanska dolina bis nach Tržič. 

Der Weg führt zuerst vom Grenzübergang Ljubelj/Loiblpass, über eine der ältesten Bergpassstraßen in Europa auf den alten Loiblpass. Diese Bergstraße erzählt interessante Geschichten über die Menschen, die über diesen Pass reisten. Schon zur Römerzeit führte die Straße über den Loiblpass, die das norische Virunum im Zollfeld mit dem römischen Emona (dem heutigen Ljubljana) verband. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts reiste auch Krištof Lamberger über den Loiblpass, als er nach Wien ging, um mit „Pegamen" (Abwandlung für Böhmer) zu kämpfen. In der Zeit der Gegenreformation floh der Verfasser des ersten slowenischen Buches Primož Trubar über den Pass. Der Landeshauptmann Wolf Waikard Gallenberg ließ bei der Kunde, Kaiser Karl V. werde über diesen Bergpass reisen, 1728 einen Tunnel ausgraben und einen Hohlweg bauen. Zum  Andenken an dieses Ereignis ließen die Krainer Landstände zwei steinerne Pyramiden auf Sockeln aufstellen. Der Stein für die Pyramiden wurde von Ljubljana auf zwanzig Pferdewagen, die von 187 Pferden gezogen wurden, befördert.
Seit 1965, als der neue Loibl-Tunnel eröffnet wurde, ist die alte Loiblpass-Straße ein Ausflugsziel. Der Automobilklub Tržič veranstaltet dort das alljährliche Straßenrennen der Oldtimer für das Hrast Memorial. Die Rennstrecke ist 2300 m lang und erreicht an der steilsten Stelle eine Steigung von 33 %. Vom Gipfel des Ljubelj hat man einen atemberaubenden Blick auf das Tal Podljubelj und die Nordwände der Košuta und der Begunjščica. 

Zurück im Tal geht die Fahrt vorbei am Gedenkpark des Konzentrationslagers Mauthausen bis zur Ortschaft Lajb, wo den Erzählungen der Einheimischen zufolge einst das ursprüngliche Tržič stand. Dort verlief einst der alte Saumpfad aus dem Tal Draga, über Preval bis nach Lajb und dann weiter über den Ljubelj/Loibl nach Kärnten. Hier stand auch die Bergmannsiedlung des Bergwerks von Podljubelj (Šentanski rudnik), wo mehrere Jahrhunderte lang Quecksilber gewonnen wurde.

Tiefer im Tal fließt der Bach Beli potok über eine mehr als 230 Millionen Jahre alte Konglomeratwand. Der Wasserfall Tominčev slap teilt sich schon am oberen Bergrand in zwei Teile. Nach starken Regenfällen vereinen sich die beiden Läufe und fallen donnernd ins Tal Šentanska dolina.


Nach dem Mittagessen im angenehmen Gasthof „Školjka“ geht es weiter auf den Spuren der Legende in die Altstadt von Tržič.
 
Im Rahmen historischer Besonderheiten kann sich unter den Krainer Märkten nur Tržič mit einer erhaltenen Gründungsurkunde rühmen, die dem Ort 1492 das Marktrecht verlieh  Das schlimmste Unglück erlebte Tržič 1811, als ein furchtbares Feuer ausbrach. Die Schmieden, Hammerwerke und zahlreiche Werkstätten sowie Bürgerhäuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Der Wiederaufbau von Tržič nach dem Brand verlief nur langsam. Eine Vorschrift wurde herausgegeben, die die obligatorische Anbringung von metallenen Türen und Fensterläden anordnete. Diese wurden zu einer wahren Besonderheit in Europa. In der Altstadt gibt es auch noch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Portale und Fensterrahmen aus grünem Stein aus dem Ort Peračica, Öffnungen zum Trocknen auf den Dächern, Prellsteine an den Häuserecken und Guckfenster.

Zum Schluss folgt noch die Besichtigung des Museums von Tržič, wo man die Geschäftstüchtigkeit der alten ortsansässigen Familien erahnen kann. Die ausgestellten Sammlungen zeigen das ganze Handwerksgewerbe des Städtchens: die Lederherstellung – geheime Rezepturen und Gerbverfahren; das Schusterhandwerk – meisterhaft handgefertigte Schuhe; die Weberei – ein Durchgang durch das ganze Herstellungsverfahren, von der Wolle bis zu Spinnrädern, von Leinen bis zu Leinwänden, von der Baumwolle bis zu verschiedenen Stoffen; sowie die Holzverarbeitung – Holz ist ein Geschenk der Natur: ein Leben mit dem Holz, die Holzverarbeitung, Gewinnung von Holzkohle, Herstellung von Holzrädern und anderen Gebrauchsgegenständen.

 
Minimale Teilnehmerzahl : 10 
Maximale Teilnehmerzahl : 30 

Führungen
geführt 

Preis: 13,02 € pro Person (Leitung, Unfallversicherung, Eintrittsgeld und Mittagessen)

 


GPS Northing (N) : 46,4329 
GPS Easting (E) : 14,2616 
Fotografien
Administrator : Turistično info. in prom. center občine Tržič | ++386 4 597 15 36 | | last modified: 14.08.2014
Landkarte
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