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Šmartno

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Straße: Šmartno, Šmartno, 5211 Kojsko
Telefon: ++386 5 304 13 15
Die Siedlung Šmartno befindet sich im geographischen Mittelpunkt von Brda. Šmartno wurde vom Dichter Gradnik als ein Dorf beschrieben, das einem Adlerhorst gleicht und von dem der Blick vom Berg Nanos im Osten zu den Karnischen Alpen im Nordwesten und auf das weite Friaul hin bis zur Adria schweifen kann. Auf diesem Aussichtspunkt entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf den Ruinen eines römischen Stützpunktes eine große um die Kirche herum befestigte Siedlung - eine Art mittelalterliche Festung, Tabor genannt, die die Bauern vor den Türkeneinfällen schützen sollte. Das Dorf auf dem Hügel, das mit einer Schutzmauer und Wehrtürmen umgeben ist, wurde erstmals im Jahre 1317 erwähnt. Es gibt über die Entstehung der Ummauerung keine besonderen historischen Quellen, aber es wird im allgemeinen vermutet, dass diese in den Jahren 1507-1519 entstand, als die Habsburger und Venezianer Kriege führten. Einst hatten die Grafen von Görz hier ihre Besitze. Nachdem der letzte Graf von Görz gestorben war, erbte der habsburger Kaiser Maximilian I. das Gebiet von Goriška. Dieser erlangte das Recht auf dieses Gebiet gerade mit den jahrelangen Kämpfen gegen die Venezianer. Šmartno wurde zu dieser Zeit ein strategisch bedeutender Punkt an der venezianisch-österreichischen Grenze und somit Bestandteil des Befestigungssystems Števerjan - Kojsko - Šmartno - Vipolže. Die Venezianer, die das Gebiet von Brda zu erobern versuchten, wurden in beiden Kriegen besiegt.



Šmartno zählt zur Struktur der gegen die Türken befestigten Dörfer und Siedlungen - sog. Tabor - in Brda und Primorska - dem Küstenlandgebiet Sloweniens, die noch im 17. Jahrhundert hin bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Angriffsgefahr der Venezianer vorüber war, als Grenzbefestigungen funktionierten.



Unter den Leuten kreisen Erzählungen über die Zeiten, als die Festung von Šmartno noch ihrer Aufgabe diente. Die Bewohner außerhalb der Festung, auf dem Gebiet des heutigen Ortes Imenje, sollten zum Tausch für den Schutz vor den Feinden die Einwohner innerhalb des Lagers mit Lebensmitteln - imenje (Hab und Gut) versorgt haben, daher kommt wahrscheinlich der Name Imenje. Die zweite Erklärung aber ist, dass die Soldatenbesatzung neben dem Lohn auch ein Stück Land - imenje besaß, von dem sie auch regelmäßige Einnahmen hatten.



Die Häuser im eigentlichen Kern der Siedlung stehen alle dicht um die Kirche des Hl. Martin herum. Nach dem Heiligen der größten Pfarrkirche in Brda, deren Kirchturm ein ehemaliger Wehrturm ist, hat das Dorf auch seinen Namen erhalten. Die imposante Kirche ist mit Freskogemälden von Tone Kralj geschmückt.



Ein Spaziergang im Schutz der Festung von Šmartno durch die engen Gassen zwischen den alten Häusern, von denen einige auch schon renoviert sind, versetzt uns in ein mittelalterliches Labyrinth, das beim Eintritt in das Gotische Haus wie lebendig wird. Das Haus erhielt den Namen nach dem interessanten gotischen Steinportal, das heute in die Kellerräume des Hauses führt. Der ahlenförmige Bogen stellt den Stil der spätgotischen Architektur Anfang des 16. Jahrhunderts dar, der sich anfangs, d.h. in der Zeit als die Wehrmauer gebaut wurde, auch beim Bau der Bauernhäuser wiederspiegelt. In der Zeit des bäuerlichen Barocks im 18. bzw. am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Haus renoviert und teilweise angebaut. In der Etage können der repräsentative gank (ein überdachter Holzbalkon) und die bemalten planeten (dünne Ziegeldachschalung über die noch Dachziegel gelegt werden) bewundert werden. Der Eingang in der oberen Etage führt in den Wohnraum, der in die Küche, ein 'besseres' Zimmer und den Dachboden aufgeteilt ist. Die Einrichtung des Gotischen Hauses verbindet Elemente der Häuser und der Volkskultur von Brda. Es ist eine lebende Museensammlung, die uns zu den Wurzeln von Brda zurückversetzt.



Auf der gegenüber liegenden Seite der Gasse lädt Šmartno Künstler unter sich ein. Im sogenannten Klagenfurterhaus, das die Künstler als ihre Werkstätte verwenden, entstehen zahlreiche Kunstwerke. Das günstige Klima, die Umgebung und die freundlichen Dorfbewohner sind der Schlüssel zu ihrem erfolgreichen Schaffen.
 


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