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Die Filialkirche St. Oswald wurde um 1320 errichtet. Der Grundriss weist ein quadratförmiges Kirchenschiff auf, das mit einem Flachdach gedeckt ist, und einen Chor, der gewölbt ist. Auf der Chorfassade ist in mehreren Schichten der hl. Christophorus dargestellt. Die letzte Schicht stammt aus dem 16. Jh.
Im Kirchenschiff befinden sich Fragmente von Fresken aus dem 14. Jh. Erkennbar ist das letzte Gericht und die Anbetung der hl. Drei Könige. Der Triumphbogen und der Chor wurden 1490 von einem begabten Kärntner Maler bemalt. Auf dem Bogen des Altarraumes sind im Schema des Krainer Chors Symbole der Evangelisten und Engel mit Märtyrervorrichtungen dargestellt. An den Wänden finden sich Szenen vom Leidensweg Christi, des eucharistischen Christus und einige andere Motive, z.B. Gabendarbringung von Kain und Abel. Den zentralen Schlussstein schmückte vermutlich ein gemeißeltes Bildnis des Christus. Der kostbare gotische Altar des Kirchenschutzheiligen (1430) wird in der Nationalgalerie aufbewahrt. Der barocke Altar ist für die Gewölberippen im Chor sogar überdimensioniert.
Marjana Karničar - Košir
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