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Komenda, Peterskirche (Sv. Peter)

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Komenda
Über dem Ort Komenda steht eine Anlage, die aus Burg, Barockkirche, Pfarramt, Friedhof und einem größeren Stall besteht. Komenda war ein römischer Stützpunkt und später eine slawische Siedlung. Tiefer an der Straße steht das Benefiziatenhaus, in der die Glavar-Bibliothek, untergebracht ist. Sie ist nach dem Gründer, Geistlichen und Mäzenen Peter Pavel Glavar (Ljubljana, 2. Mai 1721 – Lanšprež, Mirna, 24. Januar 1784) benannt, der das Leben des Kirchenzentrums in Komenda am stärksten von allen prägte. Die Wehrmauer wurde 1877 niedergerissen.

Die ältere Peterskirche stand mit großer Wahrscheinlichkeit schon 1147 an derselben Stelle. Von 1223 bis 1800 wurde die Anlage vom Malteser Ritterorden geleitet. Die alte Kirche wurde im 16. Jh. erweitert, 1726 wurde jedoch der Großteil der alten Mauern niedergerissen und bis 1729 eine neue Barockkirche nach den Plänen des Gregor Maček erbaut. Auf das mit einem Tonnengewölbe versehene Schiff mit Seitenkapellen folgt ein dreiseitig abgeschlossener Chor, in dem sich das Kranzgesims aus dem Schiff fortsetzt. Von der Ausstattung sind vor allem die barocken Altarbilder von Nicolo Bambini (1721) wertvoll. Der Hauptaltar wurde 1758 vom Holzschnitzer Janez Gabrič nach den Plänen des Malers Frančišek Jelovšek hergestellt. Überreste seiner Fresken wurden im Zuge der letzten Sanierung des Kirchturms entdeckt. Derselbe Maler entwarf auch das Konzept der Kanzel, die vom Holzschnitzer Jakob Löhr erstellt wurde.

Die Kirche in Komenda ist ein einheitlicher Barockbau. Innerhalb der Anlage befinden sich ältere Elemente, ein eingemauerter Grabstein mit einem Delfin und ein gotischer Turm am Friedhofsrand. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde die gesamte Außenanlage, das ist der Platz zwischen Kirche und Pfarramt einschließlich dem Denkmal an die im I. Weltkrieg Gefallenen, vom Architekten J.  Plečnik neu gestaltet. Er stellte ein mit einer alten Glocke bedecktes Zeichen auf, das die Inschrift „Beten wir für einen gesunden Verstand“ trägt.

Die Kirche wurde bei der Renovierung nach dem Erdbeben in 1895 mit einem neuen Gewölbe versehen und der Chor erweitert. Auch der Altar wurde neu aufgestellt und in den Jahren 1983-1984 letztmals saniert. Vor seinem Tod entwarf Plečnik ein neues Tabernakel, konnte es aber nicht mehr fertig stellen. Sein Werk setzte Janez Valentinčič mit der Taufkapelle fort (1959). An dieser Stelle befindet sich auch der Eingang in die später geplante Kapelle der Malteserritter an der Nordseite der Kirche (Architekt Hribernik).

 


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Administrator : SPIRIT Slovenija | | last modified: 23.05.2006
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