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Kirche der Hl. Drei Konige in Brunk

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Radeče
Die spätgotische Festung mit einem herrlichen Ausblick, situiert auf einem Hügel namens Brunška gora, 6 Kilometer südlich von Radeče, besteht aus zwei Kirchen, geweiht den Hl. Drei Königen und der Hl. Mutter Gottes. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hätte die Idee einer dritten Kirche fast realisiert werden können, aber ein Priester aus dem Nachbardorf Loka, der ein leidenschaftlicher Befürworter der neu entdeckten Reformationsbewegung und ein genauso leidenschaftlicher Gegner der Übermäßigkeit des Kirchenbaus, der Anbetung und der Pilgerreisen war, sprach sich dagegen. Sein Name war Primoz Trubar und sein Gesicht kann heutzutage auf jedem 10er-slowenischen-Tolar-Geldschein besichtigt werden. Er wird als Autor der ersten slowenischen Bücher (Katechismus und Abecedarium, 1550) bezeichnet. Seine persönliche Einstellung zum Bau einer dritten Kirche in Brunk findet sich in seinem dritten Buch ˝En regišter … ena kratka postila˝ (1558). Die Kirche der Hl. Drei Könige wurde ungefähr im Jahre 1520 in der Form eines Saals gebaut. Alle drei Kirchenschiffe wurden mit einem Kreuzgewölbe überdacht, deren Rippen mit den Trennsäulen verbunden wurden. Das Gewölbe des Presbyteriums ist wie ein Stern gestaltet. Die Außenseite der Kirche ist von Stützsäulen umkreist. Ein Fresko des Hl. Christopherus ist bis heute auf der südlichen Fassadenseite erhalten. Die Fresken des Presbyteriums sind getüncht. Die Kirche ist reich möbliert und eine Reihe von Tafeln – „Der Bogen der Könige“, „Die heilige Mutter Gottes mit dem Kind“, „Der Gekreuzigte“ – aus der Zeit des Kirchenbaus sind bis heute erhalten. Der Hochaltar von 1684 ist ein exzellentes Beispiel eines so genannten Goldenaltars. Ein weiterer Altar gleicher Art aus einer späteren Zeit kann an der nördlichen Mauer gesehen werden. Eine Malerei „Der Gekreuzigte mit St. Magdalena“, geschaffen von Paulus Rossini aus Venedig am Ende des 18. Jahrhunderts, schmückt die südliche Seite des Kirchenschiffes. Die Kanzel wird auf 300 Jahre geschätzt. Ein Datum, erhalten auf einem Backstein auf dem Boden, gibt ganz genaue Information über die Bauzeit der Kapelle St. Maria, deren Dach während des 2. Weltkrieges zerstört wurde. Der Kirchturm, der die beiden Kirchen verbindet, wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Beide Kirchen, die bis jetzt kaum restauriert wurden und über eine herausragende Einrichtung aus dem 16.-18. Jahrhundert verfügen, werden heutzutage für eines der wichtigsten Kulturdenkmäler der slowenischen spätgotische Architektur gehalten. Nähere Informationen über Radece unter http://www.ktrc.si  


individuell
GPS Northing (N) : 46,0372 
GPS Easting (E) : 15,1793 
Fotografien
Administrator : JZKTRC Radeče | ++386 3 568 79 40 | | last modified: 13.10.2013
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