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Slowenien ist das Land der Spitzensportler. In Anbetracht der geringen Bevölkerungszahl ist es ganz außergewöhnlich, dass slowenische Sportler in so vielen Sportarten in der Weltspitze mitspielen. Nach verschiedenen Statistiken gehört Slowenien zu den Ländern mit den meisten Sporterfolgen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Die Slowenen treten auch durch große Leistungen beziehungsweise kühne Unterfangen in Extremsportarten hervor. Slowenien ist in 2013 Ausrichter der Basketball-Europameisterschaft.

Erfolge bei größeren Wettkämpfen
 
Bei den größten und prestigeträchtigen internationalen Wettkämpfen – den Olympischen Spielen – gewannen die slowenischen Sportler bisher 73 Medaillen. Viel größer ist die Sammlung an Medaillen bei verschiedenen Weltmeisterschaften, wo insgesamt schon etwa 300 Medaillen zusammenkamen.

Große Erfolge können die slowenischen Sportler im Ski Alpin, Skispringen, Skilanglauf, Turnen, Rudern, Kajaksport auf Wildgewässern und in der Leichtathletik vorweisen. Bei den Mannschaftserfolgen sollte man erwähnen, dass es den slowenischen Fußballspielern schon zweimal gelang, sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Sie waren bereits 2002 in Südkorea dabei und im Jahr 2010 in Südafrika. Große Erfolge erzielen auch die slowenischen Handballer und Basketballspieler.

Turnen


Einer der legendärsten slowenischen Sportler, der Turner Leon Štukelj, gewann allein bei Olympischen Spielen 6 Medaillen, davon zweimal Gold. In den 1920er und 1930er Jahren war er auch dreifacher Weltmeister.

Seine Erfolge setzte Miro Cerar fort, als er Ende der 1950er und in den 1960er Jahren zwei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen holte.

Zur neuen Generation der slowenischen Turner gehören schon seit einigen Jahren Aljaž Pegan und Mitja Petkovšek, die Weltmeister am Reck beziehungsweise am Barren.

Wintersport


In den letzten 20 Jahren konnten die slowenischen Sportler die größten Erfolge im alpinen Skifahren, dem nach wie vor slowenischen Nationalsport, feiern. Goldmedaillen bei Weltcuprennen, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen holten bei den Herren Bojan Križaj, Rok Petrovič, Boris Strel, Jure Franko, Jure Košir, Matjaž Vrhovnik und bei den Damen Mateja Svet, Katja Koren, Alenka Dovžan, Nataša Bokal, Urška Hrovat, Špela Pretnar und Tina Maze. Tina Maze gewann auch zwei Silbermedaillen bei den letzten Olympischen Spielen in Vancouver.

Große Erfolge gibt es auch bei den slowenischen Skispringern. Franci Petek war Anfang der 1990er Jahre Weltmeister, Primož Peterka gewann in den Saisonen 1996/97 und 1997/98 den Gesamtweltcup. Bei den Weltmeisterschaften 2005 wurde Rok Benkovič Weltmeister.

Zu den indirekten Sporterfolgen kann auch die Skiflugschanze in Planica gezählt werden, wo alljährlich Weltcuprennen stattfinden. Die Skiflugschanze, die von den Brüdern Gorišek entworfen wurde, ist ein Meisterstück der Bauleistung und Schauplatz der meisten Weltrekorde. 

Außergewöhnliche Erfolge kann in den letzten Jahren auch die Skilangläuferin Petra Majdič feiern, die mehrmals Weltcuprennen gewann und zuletzt auch eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Vancouver holte. Ihr Erfolg ist umso bedeutender, hatte sich Petra Majdič doch bei einem Sturz während des Rennens vier Rippen gebrochen. Trotz der großen Schmerzen holte sie den dritten Platz. Nach dem Rennen lag sie mehrere Tage im Krankenhaus.

Rudern

Zu den erfolgreichsten slowenischen Sportlern aller Zeiten gehören auch die beiden Ruderer Iztok Čop und Luka Špik, die bei den Olympischen Spielen 2000 im australischen Sydney Gold gewannen und 2004 in Athen im Doppelzweier die Silbermedaille holten. Beide sind auch mehrfache Weltmeister. Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erhielten auch die Ruderer im Vierer.

Leichtathletik


Der letzte große Erfolg der slowenischen Leichtathleten war die Goldmedaille im Hammerwerfen von Primož Kozmus. Medaillen bei Olympischen Spielen holten auch die beiden Läuferinnen Brigita Bukovec und Jolanda Čeplak, die auch den Weltrekord im 800-Meter-Lauf aufstellte.

Sonstige Sportarten


Olympische Medaillen gewannen auch der Segler Vasilij Žbogar, die Schwimmerin Sara Isakovič, die Judokämpferinnen Lucija Polavder und Urška Žolnir, der Kanufahrer Andraž Vehovar sowie der Schütze Rajmond Debevec.

Von den Mannschaftserfolgen wären die Qualifizierungen der slowenischen Fußballmannschaft für die Europameisterschaft 2000 und für die Weltmeisterschaften 2002 und 2010 zu erwähnen.

Extremsport

Slowenien gehört zu den Ländern mit den meisten Extremsportlern im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Einen besonderen Stellenwert haben die Erfolge im Alpinismus und in Kletterexpeditionen im Himalaya.

Mehrere slowenische Alpinisten haben in den letzten 30 Jahren die höchsten Gipfel der Welt bezwungen. Besonders hervorzuheben gilt es die extremen Unterfangen des 2009 im Himalaya verunglückten Alpinisten Tomaž Humar, der mehrere Gipfel des Himalayas bestiegen hatte. Davo Karničar war der erste Mensch der Welt, dem es gelang mit den Skiern vom höchsten Gipfel der Erde, dem Mount Everest, hinunterzufahren. Der Ultramarathonradfahrer Jure Robič ist mehrfacher Gewinner des anspruchsvollsten Radrennens RAAM. Der Ultramarathonschwimmer Martin Strel war der Erste der Welt, der den Mississippi, den Amazonas und den Jangtsekiang durchschwamm. Die Fallschirmspringerin Irena Avbelj gewann zahlreiche Wettkämpfe im Fallschirmspringen.
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Slowenien

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