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Sveto, Karst

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Tourist-Info-Center:TIC ŠTANJEL
ŠTANJEL 42B
00389 (0)5 769 00 56
205
Einwohner
314 m
Seehöhe
auf dem Land
Heilklima

Sveto ist ein kleineres Dorf im Herzen des Komener Karstes. Das Dorf liegt nur 1,5 km von Komen entfernt.

In der Bronze- und Eisenzeit entstanden die ersten Häuser innerhalb einer befestigten Siedlungsanlage, der Höhenburg, die sich in unmittelbar in Nähe des Dorfes, bei der Anhöhe Martinišče, befindet. Hier soll einst auch die kleinere Kirche des hl. Nikolaus gestanden sein. Das Dorf soll sich zuerst um die Kirche des hl. Egidius (sv. Tilen), einst eine Wallfahrtskirche, entwickelt haben, da die Menschen bei dem Schutzheiligen Zuflucht in Notsituationen, bei Naturkatastrophen und anderen Unfällen suchten. Die Mädchen baten den Schutzheiligen, ihnen einen guten Ehemann auszusuchen. Aus der Wallfahrtszeit soll auch der Name des Dorfes stammen (zu deutsch: Heilig). Das Dorf spielte eine besondere Rolle sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg, als es zuerst den österreichisch-ungarischen Soldaten Unterschlupf bot, die hier ein Feldlazarett (in der Kirche), eine Apotheke (in der alten Schule) und einen Friedhof hatten und dann fast dreißig Jahre später auch den Partisanen. Im Ersten Weltkrieg wurden die Bewohner nach Dolenjsko (Unterkrain) vertrieben. Aus dieser Zeit stammen auch die Überreste einer Militäreisenbahnlinie im nahegelegenen Wald.

 

 

 


Besondere Merkmale : Die Kirche des hl. Egidius (sv. Tilen oder auch sv. Tilh) in der Dorfmitte (Briteh) gehört zur Pfarrgemeinde Komen. Die Kirche zählt zu den bedeutendsten Denkmälern sakraler Architektur in Slowenien. Das besondere an der Kirche ist vor allem das achteckige Kirchenschiff aus dem Jahr 1576, das mit einer schirmförmigen Dachkonstruktion abgeschlossen wird, die von einer einzigen Säule (einst aus Holz) getragen wird. Das Kircheninnere erhielt sein heutiges Aussehen im Barock, als das Hauptpresbyterium zu Ende gebaut und alle Altäre fertiggestellt wurden. Der Hauptaltar stammt aus der Minoritenkirche von Gorizia/Gorica und ist zumindest teilweise das Werk von Angelo Putti (Pozzo), Autor des Portals des Priesterseminars in Ljubljana. Die Statue des hl. Egidius ist älter. Die Hauptaltäre sind der hl. Natburga und dem hl. Johannes Nepomuk  (Altarbild von A. Parolli) und dem hl. Bartholomäus (Altarbild von J. M. Lichtenreit) gewidmet. Der Altar des hl. Franz Xaver steht im einstigen Hauptpresbyterium, das noch aus der Gotik stammt. Auf der Westseite befindet sich ein Kirchturm, der die Jahrzahl 1599 trägt und der einst freistehend war, später aber durch eine Bogen mit der Kirche verbunden worden ist.

Eine altehrwürdige Linde (Alter ungefähr 500 Jahre) steht bei der Kirche und symbolisierte schon in der Vergangenheit das Zentrum des Dorfs, an der sich die Bewohner versammelten und verschiedene Dorfangelegenheiten besprachen.

Der österreichisch-ungarische Soldatenfriedhof liegt in der Dorfmitte. Dort wurden die sterblichen Überreste von ungefähr 3000 Soldaten bestattet, die meisten sind ungarischer Nationalität.

Drei Denkmäler zur Erinnerung an den Volksbefreiungskampf.

Zahlreiche Kavernen am Weg zur Anhöhe hl. Nikolaus (sv. Miklavž) und eine im unteren Teil des Dorfes, die im Jahr 1917 von russischen Gefangenen gebaut wurde (siehe auch Landkarte an der Bushaltestelle bei der Kirche).

Die Wassertränke im Weiler Samči, zu der man über einen Weg gelangt, der zuvor am Soldatenfriedhof  vorbeiführt.

Zwei Teiche, in denen die Dorfbewohner einst auch schwimmen lernten, liegen innerhalb der Wehrwälle der einstigen Höhenburg Martinišče bzw. gegenüber dem Haus Nr. 44.

Die Höhenburg Martinišče erstreckt sich im oberen Teil des Dorfes und in Jašči (der Weg führt am Haus Nr. 49a vorbei). Anhand des Umfangs und der Größe der Wälle vermutet man, dass die Höhenburg eigentlich aus zwei ineinanderliegenden Höhenburgen bestand – Martinišče und sv. Miklavž.  0,5 km von der Höhenburg entdeckten die Archäologen eine Begräbnisstätte, in der sie einen Bronzekessel, Nadeln mit kugelförmigen Verdickungen, eine Fibel mit Anhängern an einer Kette, Ringe, Armbänder und ein eisernes Messer fanden.

 

 

 


Autoverkehr : Nach Sveto führt eine Lokalstraße, die vom Ortszentrum Komens in den oberen Teil Komens führt und dort an einer Kreuzung nach rechts abzweigt (siehe Verkehrsbeschilderung). Von Sveto aus führt eine Nebenstraße nach Škrbina bzw. Rubije (Abzweigung bei der Kirche rechts), und eine Schotterstraße nach Preserje (vom unteren Dorf aus) sowie nach Lipa (bis zur Wassertränke asphaltiert, danach unbefestigt).  

 

 


Zusätzliche Beschreibung : In der Zeit um den 1. Mai hat hier eine Besenwirtschaft „Osmica“ geöffnet. Mehr uber osmica an www.kras-carso.com. 
GPS Northing (N) : 45,8242 
GPS Easting (E) : 13,7314 
Fotografien
Administrator : Občina Komen - TIC Štanjel | ++386 5 769 00 56 | | last modified: 26.10.2006
Landkarte
GPS N: 45,8242
E: 13,7314

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