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Stare Slemene, Kartause Žiče (Samostan Žiče)

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Straße: Stare Slemene 24 3215 Loče pri Poljčanah
Telefon: 037523732, 037593110
E-Mail:
Die Ruinen der größten slowenischen Kartause verbergen sich hinter einer Wehrmauer im Žičnica-Tal. Schon auf dem Weg von Špitalič, das Teil der Kartause war, nach Žiče, kann man die Überreste des einstigen Großbesitzes und der klösterlichen Fischteiche erkennen. Obwohl die Kartause nur in Fragmenten erhalten ist, ist sie ein Schlüsselbau in der europäischen Kartausenarchitektur und einmalig auf dem slowenischen Gebiet. Dabei handelt es sich um die erste Kartause, die außerhalb der Grenzen Frankreichs entstanden ist. Gegründet wurde sie 1160 von Ottokar III. von Traungau. Mit einer kurzen Unterbrechung in der 2. Hälfte des 16. Jh. wuchs die Anlage kontinuierlich vom 12. bis zum 17. Jh.

Der Zugang zur Kartause führt über eine kleine Brücke und einen niedergerissenen Teil der Wehrmauer. Innerhalb der umwehrten Anlage heben sich die rekonstruierten Außenmauern der schlanken Kirche des hl. Johannes des Täufers ab, eines einheitlichen Langbaus ohne Trennung zwischen Schiff und Chor, die nur vom Kloster aus zugänglich war. Die Kirche wurde 10 Jahre nach der Gründung der Kartause geweiht und im 15. Jh. im Gotikstil umgebaut. Erhalten sind die Überreste des Kreuzganges mit Refektorium und Kapitelsaal, der im 15. Jh. umgestaltet wurde. Teil der Wehrmauer, die 1991 saniert wurde, sind runde Wehrtürme aus dem 15. und 16. Jh., die ebenfalls restauriert wurden.

Innerhalb der Wehrmauer befindet sich der Klosterfriedhof, der von einer erhaltenen gotischen, schlank gestalteten  Kapelle (1469) geprägt ist. Der Zentralbau mit Sternrippengewölbe unter dem steilen Dach mit abgeflachtem Kegel war mit feinen Steinmetzwerken und Statuen von Mihael Pogačnik und Josef Straub geschmückt. Ein Modell, das in der Kapelle ausgestellt ist, zeigt die Kartause in ihrer Blütezeit. Die Statuen am Verwaltungsgebäude stammen von Kristof Reiss.

Das Kloster wurde auf Anordnung von Kaiser Josef II. 1782 endgültig aufgelassen. Die Ausstattung wurde an Kirchen teils überlassen teils verkauft, ein Großteil der gemeißelten Dekorationen wurde geplündert und in alle Winde zerstreut. Die Kartause wurde von den umlegenden Bauern als Steinbruch verwendet. Nach dem II. Weltkrieg wurde die Kirche teilweise rekonstruiert. Der Wiederaufbau läuft kontinuierlich schon seit zwei Jahrzehnten.

Die Kartause ist frei zugänglich. Die Gemeinde organisiert gelegentliche Führungen. Am Rand der Kartause befinden sich ein Kräutergarten und ein kleinerer Shop mit Heilkräutern und Produkten aus Heilkräutern. Außerhalb der Klostermauer, beim Zugang zur Kartause, steht ein altes Gasthaus, Gastovž genannt, das regelmäßig geöffnet ist.

 


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