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Celje, Abteikirche St. Daniel (Sv. Daniel)

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Straße: Slomškov trg 2 3000 Celje
Telefon: ++386 3 544 32 80
Die Hauptkirche in Celje, die Abteikirche St. Daniel steht am südöstlichen Stadtrand, inmitten der mittelalterlichen Altstadt. Die dreischiffige Basilika mit Stützenwechsel, flacher Decke und Nonnenempore wurde um 1306 an der Stelle einer Basilika aus dem 12. Jh. erbaut. Nach 1379 wurde die Kirche mit einem Kreuzrippengewölbe versehen, Kirchturm und Chor wurden erbaut. Bis zur Mitte des 16. Jh. erhielt die Kirche nach unzähligen Umbauten das heutige Erscheinungsbild.

Wahrscheinlich in 1413 oder schon früher wurde an der Nordseite des Chors die heutige Kapelle der Traurigen Mutter Gottes angebaut (erbaut als Kapelle der hl. Drei Könige), die eine besonders hochwertige Architektur der so genannten klassischen Gotik darstellt. Es handelt sich um einen einheitlich dreiseitig geschlossenen gotischen Raum mit vier Bögen eines Kreuzrippengewölbes. Die Gliederung erfolgt durch Dienste, reichere Konsolen und Steinbaldachine an den Seiten. Die Statuen auf Konsolen sind jüngeren Datums. Aus derselben Zeit stammt die Malerei an der Decke mit Gnadenthron, verschiedenen Symbolen der Evangelisten und Kirchenvätern. Auf dem Altar steht eine gotische Pietà (um  1400).

Im weichen gotischen Stil des 15. Jh. sind die Decke des Kirchenschiffes und der Langchor bemalt. Die älteren Fresken im Chor, von denen das Fragment mit Christus aus der Mitte des 14. Jh. am ältesten ist, sind restauriert. Etwas Besonderes sind die schlechter erhaltenen Szenen mit des Zugs und der Anbetung der hl. Drei Könige, die von Experten dem Künstlerkreis aus Selo in Prekmurje (1410) zugeschrieben werden. Vorhanden sind weiters Fresken des Bunten Meisters aus Istrien und anderer Freskenmaler. Im Barock wurde die Kapelle des hl. Franz Xaver angebaut. Den Altar hierfür gestaltete Ferdinando Gallo (1769). Ein Teil der dokumentierten Kirchengemälde stammt von Frančišek Jelovšek (um 1743), die Kanzel wurde von Michael Rosenberger um 1851 bemalt. Die Kirche erhielt 1858 ein neogotisches Erscheinungsbild. Im Zuge der  Renovierung in 1963 wurde die Kapelle der Traurigen Muttergottes mit Buntglasfenstern des Künstlers Stane Kregar versehen.

Im Kircheninneren und an den Außenwänden wurden mehrere plastisch gestaltete mittelalterliche und Renaissance-Grabsteine aus dem 15., 16. und 17. Jh. eingebaut. Vor dem Haupteingang wurde 1996 ein Denkmal für den seligen Bischof Anton Martin Slomšek enthüllt (Bildhauerin Karla Bulovec, Guss Momo Vuković).

Die Kirche ist für Besucher geöffnet.

 


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