Unermessliche Vielfalt

Eins der ersten Dinge, die man bei der Ankunft in Slowenien bemerkt, sind der außergewöhnliche
Abwechslungsreichtum und die
Vielfalt der Landschaften. Die Fahrt durch Slowenien weckt ein Gefühl, als ob man in kürzester Zeit mehrere Länder durchfahren hätte.
In einem kleinen Teil Europas hat die Natur eine besonders vielfältige Landschaft in sich vereint und verflochten. Mächtige Alpengipfel mit steilen Felswänden, tiefe Karsthöhlen und Schächte, sanftes Hügelland und weite Ebenen – all dies macht die Schönheit Sloweniens aus. Eingebettet in diese Landschaften liegen schöne Seen und dahinplätschernde Bäche, beeindruckt sind auch die Stille der Wälder und das Tosen der Meeresbrandung. Geographisch gesehen liegt Slowenien am Knotenpunkt der Alpen, des Mittelmeeres, der Pannonischen Ebene und der Dinarischen Bergwelt, die alle das slowenische Landschaftsbild prägten.
Grüne Flächen
In Slowenien überwiegt die Farbe Grün.
Wälder bedecken fast 60 % des Landes, im Süden Sloweniens gibt es sogar Überreste des Urwaldes. Sonnige Hänge der Hügelketten in den Weinbaugebieten schmücken die
Weinreben. In den Tälern gibt es immer noch
Wiesen, obwohl die fruchtbaren Gebiete vorwiegend landwirtschaftlich genutzt werden.
Die Bergwelt …
Den Großteil Sloweniens bedecken Hoch- und Mittelgebirge, am stärksten im Norden an der Grenze zu Österreich. Von Westen nach Osten erstrecken sich somit die
Julischen Alpen, die
Karawanken und die
Kamniker-Savinjer Alpen. In den Julischen Alpen liegt der höchste Gipfel Sloweniens, der
Triglav, das Tal am Fuße der Kamniker-Savinjer Alpen ist nur ungefähr eine halbe Stunde Fahrt von der Hauptstadt Sloweniens, Ljubljana, entfernt. In allen Bergketten erheben sich Zweitausender. Noch östlicher liegt das mächtige, etwa 1.500 m hohe
Pohorje-Gebirge.
Eine weitläufige Bergwelt erstreckt sich auch westlich und südlich von Ljubljana.
… die Küste und das Hügelland …
Die Küste Sloweniens ist klein, doch sehr abwechslungsreich. Dort liegen mitunter die international bekannten
Salinen von Sečovlje und gut erhaltene mittelalterliche Städte, wie etwa
Piran. Im Küstenhinterland erstreckt sich die Hügellandschaft des Slowenischen Istrien. Zahlreiche Hügellandschaften gibt es auch im Südosten und Osten Sloweniens, also in Gebieten, in denen die Weinrebe gedeiht.
… Täler und Ebenen …
Einen bedeutenden Teil Sloweniens bedecken auch Ebenen, Becken, Täler und Karstfelder. Die meisten
Ebenen gibt es im Nordosten des Landes, wo die
Pannonische Ebene beginnt. Im größten Becken liegt die Hauptstadt
Ljubljana mit Umgebung, weitläufig ist auch das
Becken von Celje.
… und die Welt unter der Erdoberfläche
Außergewöhnlich ist die Welt unter der Erdoberfläche. Im Karstgebiet gibt es tausende von
Karsthöhlen.
Schutzgebiete
Mehr als ein Drittel Sloweniens stehen unter Naturschutz. Der Großteil gehört zu
Natura 2000, dem europäischen Netzwerk zum Schutz der großen biotischen Vielfalt. Zu den Schutzgebieten gehören auch zahlreiche Naturparks, darunter auch der einzige Nationalpark – der
Nationalpark Triglav.
Die slowenische Landschaftsvielfalt prägen auch die
Gewässer. Slowenien ist eins der wasserreichsten Länder Europas. Die zahlreichen Bäche, Flüsse und Seen sind noch immer sauber.
Große Auswahl
All diese natürlichen Gegebenheiten Sloweniens ermöglichen den Menschen eine Vielzahl von Möglichkeiten für Aktivitäten in der Natur. Morgens beispielsweise können Sie in einem
Skigebiet in den Bergen Ski fahren, schon am Nachmittag dann an der
Adriaküste entlang schlendern oder sich in einem Thermalbad im Osten Sloweniens verwöhnen lassen, am Abend wiederum besuchen Sie noch eine
Kulturveranstaltung am anderen Ende des Landes. Trotz des vollen Terminkalenders findet sich zwischendurch immer noch genügend Zeit für
kulinarische Genüsse.
Solche Tagesabläufe bei einer Slowenienreise sind keine Theorie, sondern man trifft viele Reisende, die dies auch tatsächlich machen. Von der Küstenstadt Koper bis Jesenice im Norden des Landes sind es zum Bespiel weniger als zwei Autostunden. Von Koper bis Murska Sobota im extremen Nordosten brauchen Sie mit dem Auto nur etwa drei Stunden.