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Movraž

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Tourist-Info-Center:Tic Koper
Titov trg 3, 6000 Koper
++386 5 664 64 03
202 m
Seehöhe
auf dem Land
Eine Siedlung im Nordwesten von Movraška vala, die an der nordöstlichen Seite von der Rakitovec-Movraž-Ebene mit Kuk (498 m), Veliki Gradež (507 m) und Stražnica über Dvori (403 m) umgeben wird.

Südwestlich wird Movraška vala von einem langen Karstrücken mit den Erhöhungen Krog über Mlini, Veliki Badin (359 m), Gradež über Sočerga (413 m), Vela Griža (417 m), auch Lukinski hrib genannt, und Brgod (323 m) eingeschlossen. Die Namen der Erhöhungen, wie z. B. Veliki Gradež auf dem Hochland und Gradec über Sočerga, sind Zeugen für die Existenz von Burganlagen (Höchensiedlungen) und der frühen Besiedlung des Gebiets von Movraška vala (7. Jahrhundert). Mit der Schenkung von Kaiser Conrad II. aus dem Jahre 1035 wurde Movraž (Vallem Mauriacam) Teil des Besitzes der Kommune von Koper. Zur Zeit der Venezianischen Republik fiel dieser als Feudalbesitz in die Hände der Adelsfamilien Sabini, Verzi, Vida, Gravisi und Gavardo. Das Gebiet von Movraž (Valmorasa) spielte als Grenzgebiet der Kommune von Koper eine wichtige Rolle, vor allem zur Zeit der Einfälle der Türken am Ende des 15. Jahrhunderts, in den venezia-nisch-österreichischen Kriegen in der ersten Hälfte der 16. Jahrhunderts und den Uskoken-Kriegen (1615-1617). Movraž wurde aus diesem Grund mit einem Verteidigungsturm ausgestattet (Torre de Valmorasa), der über dem Dorf thronte. Es gibt jedoch keine Spuren, die auf seine Existenz hindeuten. Nur noch der Name Zagrad erinnert daran. Die Festungen dienten der Straßenüberwachung und somit der Verhinderung von Schmuggel, vor allem von Öl-, Wein- und Salzschmuggel. Hierbei wurde z. B. Salz von venezianischen Untertanen in die Lager im Grenzgebiet gebracht und dort umgehend von Verladern aus Kranjska (Cranzi) übernommen. Die Dorfkommune Movraž mit den Siedlungen Dvori und Trebeše gehörte zu dieser Zeit zu der Pfarre Sočerga, wie Paolo Naldini berichtet. In dem Dorf gab es, wie er in seinem »Kirchlichen Ortsverzeichnis« aus dem Jahre 1700 ausführt, gleich vier Kirchen: Die erste war dem Hl. Petrus gewidmet, die zweite dem Hl. Georg, die dritte der Hl. Maria und die vierte der Hl. Katharina. Alle Kirchen waren von außen sehr einfach gestaltet und bescheiden geschmückt. Im 19. Jahrhundert lag Movraž mit Sočerga und Rakitovec im Verwaltungsbereich des buzetischen Bezirks, einen schnellen Wirtschaftsaufschwung ermöglichte die Entwicklung von Triest. Über dieses Gebiet führten alle wichtigen Transportwege von Čičarija nach Koper und Triest, wohin Heu, Brennholz, Holzkohle und Ziegenkäse gebracht wurden. Der Wirtschaftsaufschwung beschleunigte ebenfalls das Erwecken der Nation mit unterschiedlichen Vereinen und einem lebendigen Kulturangebot. Die ersten Anfänge der Schule von Movraž reichen in das Jahr 1874 zurück, im Jahre 1907 wurde eine neue Schule in Movraž ins Leben gerufen, wo in slowenischer Sprache gelehrt wurde. Die Schüler kamen aus der Steuergemeinde Movraž, einschließlich Orten und Siedlungen von Smokvica bis Dvori. Die Schule wurde 1924 geschlossen. Aufgrund der nationalen Befreiungsbewegung in diesem Gebiet waren auch Movraž und die benachbarten Dörfer von der deutschen Offensive im Oktober 1943 betroffen, bei der zahlreiche Häuser niedergebrannt und viele Menschen ermordet wurden. Nach der Befreiung, bzw. nach dem Inkrafttreten des Friedensvertrags mit Italien im Jahre 1947, wurde Movraž und Umgebung Teil des Bezirks von Koper bzw. Teil der Zone B FTT (Freies Territorium Triest). Mit seinen neuen Grenzen nach dem Londoner Vertrag im Jahre 1954 wurde Movraž endlich Teil des Mutterlandes Slowenien.

 


GPS Northing (N) : 45,4769 
GPS Easting (E) : 13,917 
Fotografien
Administrator : Turistično informacijski center Koper | ++386 5 664 64 03 | | last modified: 09.02.2012
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