am See; auf dem Land; in den Bergen
KANOMLJA, IDRIJSKE KRNICE UND MASORE
Kanomlja ist das größte Seitental im Hügelland Idrijsko hribovje, das sich von Spodnja Idrija bis zum Oblakov Vrh erstreckt und 14 km lang ist. Dieses Tal verläuft nicht nur entlang der gewundenen Straße, sondern vor allem in Hangfurchen und Steilhängen in Sonnen- und Schattenlage. Die Geschichte seiner Besiedlung ist ab dem 14. Jh. dokumentiert, die traditionelle Landwirtschaft und die kleinen Familienhandwerksbetriebe wurden in neuerer Zeit mehr und mehr aufgegeben, die Bewohner pendeln zur Arbeit nach Spodnja Idrija und Idrija. Die Attraktionen des Kanomlja-Tals sind die zahlreichen Karsterscheinungen, die tektonische Bruchlinie, die Klausen (von 1812), bäuerliche Fresken, der Wasserfall Ovčjakarica und die moderne Fischbrutanstalt. Das Dorf Idrijske Karnice beherrscht die bewegte Hochebene, die sich zwischen den Tälern der Kanomljica und der Idrijca westlich des Jelenko (1.106 m) in Richtung Jagršče und Šebrelje erstreckt. Dieses exponierte Bergdorf umfasst gepflegte Häuser und moderne Bauernhöfe. Der Patron des Ortes ist der Hl. Florian (Namenstag: 4. Mai), dem die neue kleine Kirche geweiht ist und dem zu Ehren jedes Jahr der Floriani-Sonntag gefeiert wird. Der rege Tourismusverband organisiert laufend verschiedene traditionelle Brauchtumsveranstaltungen. Das Dorf Masore erstreckt sich am Nordrand der Hochebene, die hier in abgelegene und einsame Schattenlagen abbricht. Hier bietet sich eine außergewöhnlich schöne Aussicht in Richtung Cerkljanska und bis hin zu den Alpen. Viele der alten Bauernhöfe wurden aufgegeben, dafür haben sich seltene Blumen (Schlüsselblumen, Aurikel), Wälder und viel Wild ausgebreitet.