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Kojsko

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Tourist-Info-Center:TIC Brda
Grajska cesta 10, 5212 Dobrovo
+386 (0)5 395 95 94
298
Einwohner
269 m
Seehöhe
auf dem Land
Lernen Sie Kojsko kennen, eine gestreckte Siedlung in Brda, unter der kleinen Anhöhe (290 m) mit 300 Einwohnern und einer kleinen Kirche des Heiligen Kreuzes. Die mündliche Überlieferung zeugt vom Heiligen Kreuz am See. Tatsächlich gibt es unter dem Berg zahlreiche Quellen. Die kleine Kirche, die um das Jahr 1500 gebaut wurde, ist ein Teil eines ehemaligen Lagers, von dem der letzte der gefestigten Türme mit Zinnen heute als Glockenturm dient. Der Weg bis zur Kirche ist mit Kapellen des Kreuzweges umgeben, die Fresken sind in der zweiten Hälfte des 17. Jh. entstanden. Kojsko war einmal ein berühmter Pilgerort für Pilger aus Kärnten, Friaul, Görz, Vipava und Posočje. Heute ist es vor allem ein interessanter Tourismuspunkt. Der gotische Hauptflügelaltar entstand im Jahre 1515 in einer Villacher Schnitzwerkstatt und ist einer der ältesten gotischen Altäre in Slowenien. Der Ort ist ein einzigartiger Aussichtspunkt. Von da kann man bei schönem Wetter von den Alpen bis an die Adria sehen. Von hier sollte sich der italienische König während der Soča Front die Kampfpositionen in Sabotin angesehen haben. Der erhaltene 300 m lange Tunnel der Kleinbahn Na kalehih zeugt von der strategischen Bedeutung dieses Ortes während des 1. Weltkrieges. Auch die Kirche der Maria Himmelfahrt ist interessant. Sie wurde in der 2. Hälfte des 18. Jh. in den barocken Stil umgebaut, spätgotisch blieb nur das Presbyterium.

Vom Schloss, das einst das Schönste und Größte in Brda war und im 18. Jh. das Zentrum des Görzer Kulturgeschehens und Sitz der Gerichtsgewalt für fast die ganze Brda Region war, blieben leider nur einige Reste (Grabdenkmal mit einer Schrifttafel und der Wappen der Familie Coronini und Dietrichstein). Kojsko war schon vor dem 1. Weltkrieg das Wirtschafts- und Kulturzentrum von Brda; heute ist es ein ausgeprägter Weinbauort. Es verfügt über eine Post, Ambulanz und Gasthaus. Knapp an der Straße steht ein Denkmal an Srečko Kumar, einen bekannten Chorleiter und Musikpädagogen.

Im Jahr 1086 wurde Kojsko zum ersten mal erwähnt – als ein Ort, den Götzer Graf Henrik dem Kloster Rožac geschenkt hat. Im Jahre 1879 fand hier die erste Weinverkostung,
-ausstellung und -benotung statt. Jedes Jahr wird hier der Feiertag des Heiligen Kreuzes gefeiert und eine Prozession veranstaltet.
 


GPS Northing (N) : 46,0064 
GPS Easting (E) : 13,5752 
Fotografien
Administrator : TIC Brda | ++386 5 395 95 94 | | last modified: 05.12.2013
Landkarte
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