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Koštabona

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Tourist-Info-Center:TIC Koper
Titov trg 3, 6000 Koper
+386 (0)5 664 64 03
251 m
Seehöhe
auf dem Land
Ein dicht besiedeltes Hau-fendorf auf einer engen Ausbuchtung am südlichen Rand des Bergrückens über dem Fluss Dragonja.

Über dem Dorf, dessen Namen mit der antiken Festung Castrum Bonae in Verbindung gebracht wird, befindet sich der Weiler Plešivica, in den Böschungen unter dem Dorf befinden sich die Weiler Hrvatini und Kapeli auf Škrline. Überlieferungen zufolge soll sich in dem Ort, in dem später die Pfarrkirche des Hl. Cosmas und Damians erbaut wurde, ein antiker Tempel der Göttin der Gesundheit, Fruchtbarkeit und Mutterschaft befunden haben. Dies soll auch der Grund dafür sein, dass die Kirche dem Hl. Cosmas und Damian gewidmet ist, zwei Märtyrern, die ebenso Schutzheilige der Gesundheit sind. Prospero Petronio versichert auf Grundlage von Schriften des Bischofs Giacomo Filippo Tommasini von Novi grad, dass Castrum Bonae nach einer Heidengöttin benannt ist, zu der Erkrankte und Sterbende in ihrer Ungewissheit gebetet haben, um geheilt zu werden. Da ihr zu Ehren ein Tempel gebaut wurde, wurde der Ort Castrum Bonae benannt, später Costa bona bzw. Koštabona. Koštabona (Costa bona) wurde 1028 durch den deutschen Kaiser Konrad II den aquileanischen Patriarchen übertragen, im Jahre 1211 wurde es Teil des Feudalbesitzes der Familie Verzi. Das Dorf war mit einem Verteidigungsturm ausgestattet und befestigt, wie wir einem Bericht des Podestà und Kapitän Francesco Mauro aus Koper aus dem Jahre 1558 entnehmen können. Der Bischof Paolo Naldini aus Koper erwähnt in seinem »Kirchlichen Ortsverzeichnis« aus dem Jahre 1700 unter anderem auch, dass Koštabona eine geschlossene Siedlung mit mehr als dreißig Feuerstellen sei und zusammen mit dem Verteidigungsturm fast eine Art Höchensiedlung darstellen habe. Der Turm sollte im Falle eines Krieges dieses Gebiet verteidigen, aber, wie Naldini berichtet, wurde er vom Zahn der Zeit angenagt. Das Gebäude, das das Dorf veredele und sehr bekannt sei, wie Naldini weiter berichtet, sei eine bescheidene Bauernhütte, wo der selige Diakon Ellias geboren wurde, ein Schüler des Hl. Hermagoras, Apostel und Schutzheiliger von Koper, und ein Missionar aus Istrien. Im 19. Jahrhundert war Koštabona als Katastergemeinde Teil der Gemeinde Pomjan und war somit auch kirchlich gesehen Teil der Pfarre von Pomjan, die unter anderem auch für den Grundschulunterricht sorgte. Aufgrund der Anwesenheit von italienischen Einwohnern wurde bereits 1912 bzw. 1913 im Ort eine italienische Volksschule eröffnet. Im Dorf gibt es drei Kirchen: Die erste und größte ist die einstige Pilgerkirche, die den Hl. Cosmas und Damian gewidmet sind, zwei Märtyrern und Schutzheilgen der Gesundheit. Die zweite ist dem seligen Elias gewidmet, und die dritte ist eine Friedhofskirche des Hl. Andreas. Im Zusammenhang mit diesen Kirchen und ihren Beschützern sind zahlreiche Dorffeste und Bräuche erhalten geblieben, die auch heute noch viele Besucher aus Nah und Fern in die Kirchen locken.

 


GPS Northing (N) : 45,4797 
GPS Easting (E) : 13,7368 
Fotografien
Administrator : Turistično informacijski center Koper | ++386 5 664 64 03 | | last modified: 09.02.2012

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