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Dobrovo

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413
Einwohner
122 m
Seehöhe
auf dem Land
Heilklima
Das Zentrum von Brda und der Sitz der Ortsgemeinde ist Dobrovo mit etwas mehr als 400 Einwohnern. Es ist auch das Zentrum vom Weinbaugebiet Brda. Die Ortschaft wurde nach dob – Eiche – benannt, die einst der am meist verbreitete Baum in Brda war. In der unmittelbaren Nähe befindet sich das mächtige Schloss Dobrovo. Dort kann man sich eine permanente Graphiksammlung des Weltbekannten Malers Zoran Mušič und andere temporäre Museumsausstellungen anschauen, wie auch verschiedene Veranstaltungen im Rittersaal oder im Hof besichtigen. Für die Schlossgeschichte sind insbesondere zwei Zimmer im ersten Geschoß, die das Leben der Familien Baguer veranschaulichen und ein Teil der ursprünglichen Einrichtung von Bedeutung. Vor dem Gemeindegebäude befindet sich ein Denkmal an die Gefallenen des 2. Weltkrieges. Die Skulptur am Schloss Dobrovo, Werk von Jakov Brdar, zeigt den Poeten Alojz Gradnik in seinen charakteristischen Haltung. Sehr interessant ist eine fachliche Besichtigung des Weinkellers Goriška Brda, des größten vereinten Weinkellers Sloweniens, das aus dem Jahr 1957 stammt. Besucher können hier die ausgezeichneten lokalen Weine verkosten und kaufen. Anfang Juni findet in Dobrovo jedes Jahr das traditionelle Kirschenfest statt. Das Dorf, wo sich Apotheke, Gesundheitszentrum, Post, Schule, Bank und einige Geschäfte befinden, liegt unweit von allen anderen Dörfern der Umgebung, die mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad oder sogar zu Fuß erreichbar sind.

Schloss Dobrovo, die ersten Anfänge dieses Renessainceschlosses reichen in die Jahre um 1600 zurück. Es ist bekannt, dass das mittelalterliche Schloss zerstört wurde und auf dessen Ruinen das heutige entstanden ist. Wahrscheinlich stammt die Mauer aus der Zeit des 2. venezianischen Krieges aus den Jahren zwischen 1615 bis 1617. Sein typisches Aussehen ist durch vier Ecktürme bestimmt, von welchen sich ein wunderschöner Ausblick auf die Umgebung bietet. Das Schloss mit seinem Gut war zuerst im Besitz der Familie Colloredo. Ende des 18. Jh. übernahm es die Familie de Catterini-Erzberg. Der letzte und bekannteste Besitzer des Schlosses war Graf Silverio de Baguer, ein spanischer Diplomat, Sekretär der spanischen Botschaft für Österreich, Bayern, Würtenberg und Hessen in Wien, der im Jahre 1872 Cecilia de Caterini-Erzberg heiratete. Somit wurde das Gut zum Besitz der Familie de Baguer. Nach dem 2. Weltkrieg fand hier die Militärverwaltung der Alliierten ihre Niederlassung, nach dem Jahr 1947 ist das Schloss zum sogenanntem allgemeinen Volkseigentum geworden. In den 70. Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde es vom Museum Gorica (Goriški muzej), übernommen. Ein gründlicher Wiederaufbau fing im Jahre 1979 an. Das Schloss wurde für die Öffentlichkeit im Jahre 1991 geöffnet.
 


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