Jašek Frančiške (Franziskaschacht) wurde 1792 in der intensivsten Phase der Quecksilberproduktion eröffnet. Weithin sichtbar sind die symbolischen Berghämmer auf dem Förderturm. Im Bereich dieses Schachtes sind die neuen Verwaltungsräumlichkeiten des Bergwergs untergebracht, und vom Mestni muzej Idrija (Stadtmuseum Idrija) wurde hier eine Sammlung wertvoller Exponate des technischen Erbes Idrijas eingerichtet. Die imposante Dampf betriebene Kley-Pumpe (1895) gehört zu den größten erhaltenen Dampfmaschinen Europas und ist so aufgestellt, dass die Besucher eine Vorstellung davon erhalten, wie diese Pumpe einst funktionierte. Die Projekte, mit denen die Bergbautechnik Idrijas erhalten werden sollen umfassen nicht nur den Jožefov jašek (Josefsschacht), sondern auch das Kamšt (Wasseread), den Antonijev rov (Antoniusstollen) sowie die metallurgische Anlage der alten Schmelzhütte. Dort, wo früher die alte Schmelzhütte stand, wird heute im Unternehmen Kolektor moderne Elektroindustrie betrieben, doch der dominante Schornstein, der sich 160 m hoch über das Tal erhebt, erinnert nach wie vor daran, dass hier einst in großem Maßstab Quecksilbererz geschmolzen wurde.