Es ist Zeit für den neuen Wein

Die in Herbstfarben gehüllten Weinberge in Slowenien verkünden die Zeit, wenn die Weinkeller geöffnet werden und uns zur Verkostung des neuen Jahrgangs einladen. Die zahlreichen zu dieser Zeit stattfindenden Veranstaltungen bieten neben der önologischen Erfahrung auch einen Einblick in die alten Traditionen, ist doch der Martinstag in den Weinbauregionen eines der wichtigsten Volksfeste.  

 

Wo der Wein zu Hause ist

Um einen richtigen Martinstag, am 11. November, zu erleben, empfiehlt es sich dorthin zu fahren, wo der Wein herkommt. In die Weinberge und zu den Menschen, die mit dem Wein leben, dorthin, wo es nach hausgemachten Köstlichkeiten und frischen Kastanien duftet.

Die slowenischen Weinbauregionen sind weltweit bekannt für ihren reichen Ertrag. Wein wird in drei Weinbauregionen gepflegt und kultiviert, woher zahlreiche seltene, autochthone und geografisch geschützte Weinsorten stammen. Unter den Besonderheiten der Weinbauregion Primorska dürfen die autochthonen Sorten Zelen, Pinela, Klarnica, der Dessertwein Pikolit und natürlich der berühmte Teran mit seiner heilsamen Wirkung nicht übersehen werden. In der Weinbauregion Podravje werden Sie dem Sekt aus Gornja Radgona am schwersten widerstehen und in der Weinbauregion Posavje müssen Sie den Cviček probieren, ein gesetzlich geschützter Wein mit rötlicher Farbe, der sich aus vier unterschiedlichen Rebsorten zusammensetzt.   

Die ursprünglichsten Geschichten und Bräuche werden Sie beim Besuch einer der zahlreichen Weinkeller, Weinschenken oder Weinberghäuschen in Slowenien kennenlernen, wobei St. Martin in diesen Tagen auch Ljubljana und andere Städte besucht.

 

Vier Besonderheiten rund um den Martinstag, die Sie vielleicht noch nicht kennen:

vinska_klet_z_martinovimi_dobrotami_632854.jpgIn Goriška Brda besteht der Brauch, die Qualität des neuen Jahrgangs mit einem Apfel vorherzusagen, in den verschiedene mediterrane Kräuter gesteckt werden. Der Apfel wird einige Zeit auf dem Fass liegen gelassen. Wenn er fault, wird der Jahrgang schlecht, und wenn er schön trocknet, wird er gut.    

Der Martinstag ist nur einer von drei Feiertagen, den die Winzer begehen. An St. Urban, dem 25. Mai, blüht der Weinstock, und seine Blüte verrät dem Winzer, wie gut der Jahrgang sein wird. Auf St. Martin folgt am 27. Dezember Johannistag, an dem der beste Wein, der Johanneswein, gesegnet wird.

Einer der Legenden zufolge war der Bischof Martin ein Heiliger, der Wasser in Wein verwandelt hat. Weil er versuchte, sich der Ernennung als Bischof zu entziehen, versteckte er sich unter einer Gänseherde. Aus diesem Grund also isst man zum Martinstag Martinsgänse und anderes Geflügel.  

Am Martinstag hat man früher die Ernte und das Wetter vorhergesagt: „Rutscht die Martinsgans auf dem Eis klamm daher, tappt sie zu Weihnachten meistens im Schlamm umher”. 

 

Slowenischer Wein in Zahlen

Vinska_klet_z_dobrotami_632853.jpgIn Slowenien gibt es 3 Weinbauregionen und 14 Weinbaugebiete.  

In Slowenien werden 52 Rebsorten angebaut, hiervon 37 weiße und 15 rote Rebsorten.

Insgesamt erzeugen die Winzer jährlich 63 % weiße und 27 % rote Weine, und darüber hinaus noch 10 % Schaumweine und Roséweine, wovon 70 % die Kriterien für Qualitäts- und Prädikatsweine erfüllen.

In Slowenien werden jährlich pro Kopf mehr als 40 Liter Wein getrunken. 

 

Überprüfen Sie die Feste von St. Martin.

 

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