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Gornji Grad, Kirche St. Hermagoras und Fortunat (Sv. Mohor in Fortunat)

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Straße: Attemsov trg 1, Gornji grad, 3342 Gornji Grad
Telefon: ++386 3 838 30 90
In Gornji Grad im Zadrečka-Tal thront die barocke Kirche St. Hermagoras und Fortunat über dem Dorf. 1140 wurde auf Initiative des Patriarchen Peregrin in der Mitte des Dorfes ein Benediktinerkloster errichtet, das 1473 aufgelassen wurde. Die Klostermauern und einige Mauertürme sind noch teilweise erhalten. Der größte Turm beherbergt eine Gastronomie und im Obergeschoss eine Galerie. Romanische Elemente weisen der Kirchturmfuß und das Lapidarium im Erdgeschoss dieses Turmes auf. Die gemeißelten Steine und Pflanzendekorationen auf den Kapitellen zeugen von der hohen Kunst der Steinmetze. Um 1500 haben die Diözesanbischöfe aus Ljubljana im Kloster eine Sommerresidenz mit Domkirche eingerichtet. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut. Der umfangreiche Bau der neuen Kirche in Form eines Lateinischen Kreuzes mit einer Kuppel über dem Schnittpunkt und einer Kulissenfassade an der Westseite wurde in der Mitte des 18. Jh. von Matija Perski mit Gehilfen errichtet. Die alte Kirche wurde niedergerissen, der Kirchturm aus 1671 erhielt einen Aufbau mit einem Zwiebelhelm. Die neue, weiß gestrichene Fassade ist konkav und wellenförmig und durch Pilaster aufgegliedert. Die letzte Renovierung des Innenraumes und der Fassaden der Kirche reicht ins Jahr 1989.

Das Schiff der großen, wenn nicht größten Kirche in Slowenien wird durch Pilaster geteilt, die flache Kapellen bilden. Am Kreuzpunkt von Mittelschiff und Querschiff befindet sich am Tambour über dem subtil verkröpftem Gesims und den Pilasterkapitellen eine ellipsoide Kuppel. Etwas Besonderes ist die Ausstattung der Seitenaltäre mit den Ölgemälden von Johann Martin Kremser Schmidt, entstanden in den Jahren 1773 und 1775. Etwas weniger wertvoll sind die Bilder von Leopold Layer und Paul Künl. Im Kirchenvorraum werden Renaissancegrabsteine der Bischöfe gezeigt. Sehr wertvoll sind hingegen die Epitaphe der Bischöfe Christoph Ravbar (1527) und Ivan Kacijanar sowie der in einem verglasten Gang an der Kirche aufgestellte Andreasaltar, das Werk von Ožbald Kitell aus derselben Zeit. Die Orgeln wurden 1842 von Alois Hörbiger gebaut. Der Bogen im Chor wurde gegen Ende des 19. Jh. bemalt. Eine weitere Besonderheit ist die Kappelle des Grabes Gottes. Die Statuten in den Fassadennischen stammen von Straub (1755).

Der Hof vor der Kirch ist gepflegt und mit Bänken und einem Brunnen versehen. Das Kloster wurde während des II. Weltkrieges fast völlig zerstört. In den wieder aufgebauten Trakten sind Pfarramt und mehrere Sammlungen untergebracht. Interessant ist die Sammlung von Ansichtskarten und Heiligenbildern. Das Pfarramt ist zugänglich.

 


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Attemsov trg 1 
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