Angebot bewerten:

Stična, Kloster (Samostan)

Seite drucken In den Reiseplaner eingeben
Straße: Stična 17, Stična, 1295 Ivančna Gorica
Telefon: ++386 1 787 71 00
Fax: ++386 1 787 75 70
Stična liegt in einem entlegenen Tal und doch in der Nähe von Verkehrswegen bei Ivančna Gorica und Šentvid in der Region Dolenjska. Das Zisterzienserkloster wurde in der 1. Hälfte des 12. Jh. in einem Tal erbaut, das seit der Urgeschichte eine kontinuierliche Besiedelung aufweisen kann. Der Bau wurde ab 1135 vom Baumeister Michael aus Frankreich geleitet, der eine Einheimische geheiratet und im nahen Zgornja Draga gelebt haben soll.

Der Baumeister erbaute eine großzügige dreischiffige romanische Basilika mit Querschiff und fünf Apsiden, daneben einen Kreuzgang mit Kapitelsaal und Klosternebengebäude. Die Kirche war die größte Heiligenstätte auf slowenischem Gebiet. Schritt für Schritt mit der Vergrößerung des Besitzes entstanden weitere Gebäude: Wohntrakte, Speicher, Mühlen und Stallungen. Das Kloster wurde mit einer Wehrmauer und zahlreichen runden Wehrtürmen umgeben, was jedoch Plünderungen durch die Türken nicht verhindern konnte. Der gewölbte Kreuzgang führte in den Kapitelsaal, der mit zwei Biforien aufgegliedert war. Der Kreuzgang wurde später mit Bildwerken geschmückt (teilweise aus der Schule des Johannes von Laibach, um 1470).

Das Kloster bildete im Mittelalter das Zentrum der Kultur im damaligen Unterkrain. Am Anfang des 17. Jh. wurde die Prälatur erbaut und von innen dekorativ bemalt. Im Eingangsturm wurden Stuckkartuschen mit verschiedenen religiösen Szenen  dargerstellt. Die romanische Basilika wurde 1623 im Barockstil umgebaut. Das Hauptschiff wurde gewölbt, der Sängerchor errichtet und der Apsidenbereich umgestaltet. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde die Kirche an der Westseite verkürzt und im Kreuzpunkt der Kirchenschiffe ein Kirchturm mit Zwiebeldach hinzugefügt. Einen Teil der Umbauten plante vor 1746 der spätbarocke Baumeister Candido Zulliani. Im 1. Viertel des 17. Jh. wurde der Eingangsturm mit figuralen Stuckdekorationen geschmückt. In der Mitte des 18. Jh. wurde ein neuer Wohntrakt mit Abtkapelle erbaut (C. Zulliani). Die Kapelle im Obergeschoss weist feine Rokokostukkatur auf. Das Kloster wurde 1784 aufgelassen, 1898 jedoch wieder renoviert. Trotz der Auflassung im 18. Jh. konnte ein Teil der kostbaren Ausstattung erhalten bleiben, besonders die Kirchenausstattung (Fortunat Bergant, Johannes Michael Liechtenreith). Im vergangenen Jahrhundert kümmerten sich die Architekten  Jože Plečnik, Anton Bitenc, Svetozar Križaj und andere Künstlern um die Wiederherstellung der Klosteranlage. Die alte Prälatur und die barocke Abtkapelle sowie die Stukkatur im Eingangsturm wurden wieder hergestellt. Stična ist heutzutage wieder ein exzellentes Zentrum der Religion und der Kultur mit einer Sammlung des Religionsmuseums. Das Museum zeigt die Geschichte des Christentums in Slowenien und die Entwicklung des Zisterzienserordens sowie eine kulturgeschichtliche Sammlung. Gut besucht ist die Galerie des Malers Pater Gabriel Humk und die Gedenkausstellung des Paters und Kräutermönchs Simon Ašič. Für Kenner ist das Baraga-Archiv zugänglich. Im Kloster befindet sich ein kleinerer Shop, wo Literatur, Souvenirs und Klosterprodukte verkauft werden.

Das Kloster kann besichtigt werden. Das Museum ist für Besucher geöffnet.

 


GPS Northing (N) : 45,957 
GPS Easting (E) : 14,8058 

European Youth Card 

Hinweis auf Ermäßigungen :
European Youth Card:
55 % auf Eintrittskarte in Das Museum des Christentums in Slowenien 
Administrator : OTZ Ivančna Gorica | ++386 1 781 21 30 | | last modified: 29.08.2008
Landkarte

STIČNA

Landkarte
GPS N: 45,957
E: 14,8058
Ort: STIČNA

Buchen & Kaufen

Reservierung
Suchen:

Anreise:
Tag
Monat
Jahr

Nächte
Zimmer
Erwachs/Zmm.
Auf Google-Landkarten anzeigen
Erweiterte Suche
SUCHEN
X

Cookies

Die Webseite verwendet sog. Cookies zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Durch den Besuch und die Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit Cookies einverstanden.
Ich stimme zu
Einzelheiten nachlesen