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Hrastovlje

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Tourist-Info-Center:Tic Koper
Titov trg 3, 6000 Koper
++386 5 664 64 03
175 m
Seehöhe
auf dem Land
Ein Haufendorf im mittleren Teil des Hrastovlje-Tals, das die trockengefallene Verlängerung des Rižana-Tals darstellt.

Zahlreiche materielle und kulturelle Überreste aus dem Gebiet des Rižana-Tals und Hrastovlje stehen mit dem Zeitalter der Höhensiedlungen in Verbindung (die Erhöhungen Kovk, Ključ, Vrh, das Grünland Jablance). Das Siedlungsbild wurde zudem durch die römische bzw. die spätere slawische Kolonisation verändert, mit welcher sicherlich der Name des Dorfs verbunden ist. Die einstige Siedlung mit der Kirche des Hl. Markus, die von dem Bischof Paolo Naldini im Jahre 1700 in seinem »Kirchlichen Ortsverzeichnis« erwähnt wird, soll unter Vrh gewachsen sein, wurde später jedoch verlassen. Das Dorf (Cristoaia, Cristoglie) wurde 1028 dem aquileianischen Patriarchen von dem deutschen Kaiser Konrad II. geschenkt, im 13. Jahrhundert kam es in den Besitz der Bischöfe von Triest bzw. Koper, die später das Land an unterschiedliche Adelsfamilien vergaben. Als eine Enklave des Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation war das Gebiet von Hrastovlje bis ins 16. Jahrhundert im Besitz der »domini Joannis Neuasaz nobilis Alemani«, also der deutschen Adelsfamilie Neuhaus (auch: Neuhause), die aber das ganze Gebiet rund um Hrastovlje zusammen mit der Justiz, Abgaben und Vorrechten im Jahre 1581 an den angesehenen Arzt und Philosophen paduanischen Abstammung Leandro Zarotti aus Koper verkaufte – ein Beweis hierfür ist die Inschrift über dem Eingang in die Festung mit der Kirche der Hl. Dreifaltigkeit. Trotzdem sammelte die Adelsfamilie Vergeri aus Koper schon seit 1421 den kirchlichen Zehnt ein, welche ihren Besitzanspruch an dem Dorf bis ins 17. Jahrhundert bewahrte. Aufgrund der ausgezeichneten strategischen Lage und der Festung über dem Dorf hatte Hrastovlje den Status eine Höhensiedlungen und spielte so eine wichtige Rolle bei der Verteidigung des Rižana - Tals zur Zeit der Uskoken-Kriege (1615-1617). Im wirtschaftlichen Leben dieses Gebietes spielte vor allem der Weinbau im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle, später aber auch die Milchproduktion und das Backen von Brot. Die Nähe zu Triest förderte zudem die Entwicklung von nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeiten, hierunter vor allem die Müllerei an der Rižana. Bis zur Mitte des 19. Jahrhundert war auch die Schafzucht bzw. das Textilgewerbe relativ gut entwickelt. Hrastovlje war in der Nachkriegszeit vor allem aufgrund der Festung mit der Kirche der Hl. Dreifaltigkeit bekannt. Wichtig sind auch die Fresken, die die Kirche unter die hochwertigsten Kulturdenkmäler in Slowenien einordnen. Im Dorfzentrum befindet sich die Galerie des akademischen Malers und Restaurators Viktor Snoj, der sich am 30. Mai 2008 einer weiteren Galerie anschloss, und zwar der des akademischen Bildhauers Jože Pohlen. Hier kann man in zwei Obergeschossen mehr als 30 Bilder von Pohlen bewundern. Beide Galerien bereichern den kulturellen Geist des Dorfes und ziehen zahlreiche Besucher an.

 


GPS Northing (N) : 45,5075 
GPS Easting (E) : 13,8977 
Fotografien
Administrator : Turistično informacijski center Koper | ++386 5 664 64 03 | | last modified: 09.02.2012

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