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Krkavče

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Tourist-Info-Center:Tic Koper
Titov trg 3, 6000 Koper
++386 5 664 64 03
93 m
Seehöhe
auf dem Land
Das Haufendorf liegt an der schmalen Kalksteinplatte am Rande des Flysch-Kamms, wo sich das Dorfzentrum mit der Pfarrkir-che des Hl. Erzengels Michael befindet.

Zum Dorf gehören die Weiler Hrib und Abrami, Draga, Grič, Glavini, Mačkujek, Pršuti, Rov, Solne, Sv. Maver, Škrljevec und Žvabi. Krkavče zählt zu den ältesten Dörfern im slowenischen Teil Istriens, hierfür sprechen auch die archäologischen Fundstücke (Mosaikpflaster, Ziegelsteine mit eingebrannten Symbolen, Statuetten) in Gradišče bei Škrljevec, wo sich der berühmte »Stein von Krkavče« befindet. Auf dem Friedhof über dem Dorf fand man einige Überreste aus der römischen Zeit, Fundamente eines Sakralbaus aus dem 9. Jahrhundert und eine altslawische Grabstätte. Das Dorf (Carcase, Carcauze) wurde bereits zur Zeit der aquileianischen Patriarchen befestigt; 1210 schenkte der Patriarch Wolfger die Festung von Krkavče samt Ländereien dem Adeligen Gavardo Gavardo aus Koper, in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts kam dieses Gebiet in venezianische Obhut. 1450 schenkte die Republik Venedig die Festung von Krkavče mit dem umgebenden Land der Adelsfamilie Vittori aus Koper, mit der sich die Einwohner fast zwei Jahrhunderte lang aufgrund zu hoher Abgaben und der Nichtbefolgung von Gesetzen der Kommune von Koper vor Gericht gestritten hatten. Der Bischof Paolo Naldini fasst in seinem »Kirchlichen Ortsverzeichnis« aus dem Jahre 1700 gemäß den Worten von Prospero Petronio zusammen, dass Krkavče kein besonders großes Dorf sei, das aber eine Menge Häuser und Einwohner und auch eine reiche Quelle an kristallklarem und reinem Wasser habe, das in großen Mengen unter dem Kaštel - Höchensiedlung von Krkavče heraussprudele. Genauso erstklassig ist auch der Boden von Krkavče, auf dem neben Olivenbäumen auch ausgewählte Weinreben (genannt teran) gedeihen, die mit ihren Früchten jeden Tag in den feudalen Esszimmern ihren Platz fanden. Schon in der venezianischen Zeit war Krkavče Sitz der Pfarre, zu der die Dekanate Šmarje, Pomjan, Koštabona, Kaštel und Korte über Izola gehörten. Die Bevölkerung beschäftigte sich mit Landwirtschaft, Viehzucht und Handel, und der Ort begann sich schnell wirtschaftlich und kulturell zu entwickeln, vor allem im 19. Jahrhundert. Eine Grundschule wurde bereits 1823 eröffnet, 1854 begann man mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes, so dass das Dorf bereits im Jahre 1862 eine Grundschule mit 62 Schülern hatte. Ende des 19. Jahrhunderts bekam Krkavče eine Hilfsschule, in die auch Kinder aus sv. Peter und Nova vas eingeschrieben wurden. Die kleine Schule wurde für alle Kinder aus der Pfarre des Dekans und Pfarrers von Krkavče, Ignacij Počivalnik, errichtet. Vor dem 1. Weltkrieg wurde im Dorf zudem ein Zweig des Vereins des Hl. Kyrill und Method für Istrien mit einer eigenen Bibliothek gegründet. Mit der Formierung von neuen Gemeinden kam Krkavče in die Verwaltung der Gemeinde Pomjan, in deren Rahmen auch die Pfarre von Krkavče tätig war. Der Ort wurde ebenfalls von der glagolitischen Schrift, der Glagoliza, geprägt. Die Pfarrer von Krkavče lasen die Hl. Messe auf slawischer Sprache, und zwar bis ins Jahr 1866; in der Pfarre werden zudem glagolitische Urkunden aus dem 17. Jahrhundert aufbewahrt. Ein Rundgang durch das Dorf verdeutlicht die Besonderheiten der istrianischen Architektur: der Komplex »Na vratih« unter der Kirche, das zweistöckige Kuzmin-Haus, das Haus »Pod voutom« etc.

 


GPS Northing (N) : 45,4659 
GPS Easting (E) : 13,6934 
Fotografien
Administrator : Turistično informacijski center Koper | ++386 5 664 64 03 | | last modified: 09.02.2012
Landkarte
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E: 13,6934

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